Die DGOOC – das „O“ in O&U

Die DGOOC fördert die umfassende Kompetenz einer leitlinienorientierten Orthopädie, um hohe Standards der Patientenversorgung zu sichern. 

Darüber hinaus unterstützt das „O“ den Nachwuchs in der Weiterbildung und in der Spezialisierung nach der Facharztausbildung. Dazu gehören die Schwerpunktbezeichnungen Spezielle Orthopädische Chirurgie und Orthopädische Rheumatologie, die eine fokussierte und qualitativ hochwertige Behandlung gewährleisten. Weitere Spezialisierungen durch Zusatzweiterbildungen – etwa in Tumororthopädie, Kinderorthopädie, Schmerztherapie oder Rehabilitation – sichern den hohen Standard der Patientenversorgung.

Zudem bietet die DGOOC innerhalb der DGOU die Möglichkeit von Personenzertifizierungen in Zusammenarbeit mit den Sektionen sowie Kursen zur Unterstützung des Erwerbs des Schwerpunktes Spezielle Orthopädische Chirurgie. Das „O“ steht für Qualität und Sicherheit in der elektiven Versorgung. Dies wird sichtbar durch herausragende Initiativen wie EndoCert und das EPRD, die auf planbare elektive Behandlungen abzielen und damit Grundlagen für Qualität und Sicherheit im Gesundheitssystem schaffen.

Ein wichtiges Ziel der DGOOC ist es zudem, berufliche und familiäre Anforderungen sowie Auszeiten in Einklang zu bringen. Dies stärkt nicht nur die Lebensqualität der Fachkräfte, sondern trägt auch zur Zufriedenheit und Effizienz im beruflichen Umfeld bei.

Orthopädie mit Anspruch

Die DGOOC widmet sich sowohl den großen Volkskrankheiten als auch jenen Erkrankungen, die klinisch und wissenschaftlich höchste Anforderungen stellen. Sie gewährleistet dabei die gesamte Bandbreite der modernen Orthopädie – von anspruchsvollen pädiatrischen Fragestellungen bis hin zur komplexen Orthogeriatrie.

Die Orthopädie hat sich längst zu einer Disziplin mit ganzheitlichem Anspruch entwickelt, die die langfristige Lebensqualität der Patientinnen und Patienten konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Kreuzschmerz zählt zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen in Deutschland – mit jährlich über 950.000 Fehltagen.

Orthopädie für alle Lebensphasen

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das „O“ vor allem eines: Teilhabe und Lebensqualität – vom Säugling und Kleinkind gemeinsam mit ihren Familien über junge Erwachsene und Sportlerinnen und Sportler bis hin zu Menschen mit degenerativen, entzündlichen oder tumorbedingten Erkrankungen. Das „O“ steht zugleich für ein modernes Verständnis von Versorgung: „Shared Decision Making“ in der konservativen Therapie ebenso wie für eine durchgängige Betreuung von „preop to postop Care“.

Gemeinsam Zukunft schaffen – Fokus auf den Nachwuchs

Die DGOOC trägt maßgeblich dazu bei, die nächste Generation von Orthopädinnen und Orthopäden sowie Unfallchirurginnen und Unfallchirurgen zu inspirieren und zu fördern. Die Mitglieder profitieren von der Teilnahme an Fachkongressen, Seminaren und Workshops und erhalten kontinuierlich Einblicke in aktuelle klinische, wissenschaftliche und gesundheitspolitische Entwicklungen sowie in mitgliedsrelevante Themen und Veranstaltungen der DGOOC und der DGOU. Ein zentraler Schwerpunkt ist die enge Verbindung von Forschung und Klinik. Darüber hinaus werden jährlich Preise und Stipendien vergeben, die wissenschaftliches Engagement wertschätzen, fördern und dazu beitragen, Arbeiten weiterzuentwickeln und national wie international sichtbar zu machen.

Den Nachwuchs erwartet in der DGOOC ...

 … eine exzellente Ausbildung, die das gesamte Spektrum operativer und konservativer Therapien abbildet. Sie eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung – in Klinik und Niederlassung, in Forschung und Lehre, an Universitäten, Großversorgern, Spezialkliniken oder als Belegärztinnen und Belegärzte. Ein hoher Spezialisierungsgrad bleibt dabei auch nach Abschluss der Weiterbildung jederzeit möglich.

Dies zeigt sich in den Schwerpunktbezeichnungen „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ und „Orthopädische Rheumatologie“, in Zusatz‑Weiterbildungen wie Kinderorthopädie, Manuelle Therapie, Sportmedizin, Physikalische Therapie oder Schmerztherapie sowie in Personenzertifizierungen der DGOU‑Sektionen – etwa D.A.F., AE, DKG, DVSE oder MWE.

Vielfalt der Therapieoptionen

Das „O“ umfasst ein breites und diversifiziertes Spektrum an Therapieoptionen. Zum einen operativ – von Gelenkerhalt und Gelenkersatz über minimalinvasive Chirurgie, Arthroskopie, Deformitätenkorrekturen, komplexe Revisionschirurgie und Wirbelsäulenchirurgie bis hin zu interdisziplinären Therapieansätzen wie der Tumorbehandlung, sportmedizinischen Verfahren und organbezogenen Spezialisierungen wie „Foot and Ankle“, Schulter und weiteren Bereichen.

Zum anderen konservativ – mit der Orthopädischen Rheumatologie entzündlicher und degenerativer Gelenkerkrankungen, Schmerztherapie, Manueller Therapie, Physikalischer Therapie, Orthetik und Rehabilitation.

High‑Tech im „O“

Die DGOOC vertritt das „O“ auch in der Entwicklung hochmoderner Technologien. Sie unterstützt und fördert den Einsatz neuester Verfahren – von hochauflösender Bildgebung, etwa in der Arthroskopie, über digitale Assistenzsysteme wie Navigation, Robotik und Augmented Reality bis hin zu neuartigen Biomaterialien, Bionik, computergestützter Exoprothetik und digitaler Patientenbegleitung entlang der Patient Journey.

Breite Forschungsfelder

Die Forschenden finden im „O“ ein breites Spektrum an Ansatzpunkten. Die Forschungsschwerpunkte der Orthopädie konzentrieren sich auf die Entwicklung innovativer Behandlungsansätze für degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen, die Verbesserung von Implantattechnologien und Biomaterialien sowie auf die Erforschung der regenerativen Medizin – insbesondere im Bereich der Knorpel‑ und Knochenheilung (biotechnologische Forschung, „Nassforschung“ in Zell‑ und Molekularbiologie).

Ein weiterer Fokus liegt auf der epidemiologischen Forschung, etwa mit dem EPRD, sowie auf interdisziplinären Kooperationen, um moderne Therapieoptionen und Präventionsstrategien zu entwickeln, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.

Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Forschungsfelder, darunter:

  • Mensch‑Maschine‑Interaktion
  • Biomechanik und Bewegungsanalyse
  • Wearable Technologien
  • Orthopädische Versorgungsnetze
  • Langzeitbeobachtungen nach Operationen
  • Tele‑Rehabilitation
  • Innovative Materialien für Implantate
  • Chirurgische Simulationen und Training
  • Mikroskopische Techniken
  • Orthopädische Epidemiologie
  • Knochenheilung und ‑regeneration
  • Verletzungsprävention im Sport
  • 3D‑Druck in der Implantatentwicklung
  • Augmented Reality
  • Robotergestützte Orthopädie

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