Muskuloskelettale Tumoren

Die Sektion beschäftigt sich mit gutartigen und bösartigen Veränderung des muskuloskelettalen Systems.

Übersicht

1. Vorsitzender der Sektion

Hillmann Prof Axel 2Prof. Dr. med. Axel Hillmann
Leitender Arzt - Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin
Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg
Prüfeninger Straße 86
93049 Regensburg
Tel. 0941 - 369-2295
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2. Vorsitzender der Sektion

PD Dr. med. Lehner Dr med BurkhardBurkhard Lehner
Sektionsleiter Orthop. Onkololgie + Septische Orthop. Chirurgie,
Orthopädische Uniklinik Heidelberg
Schlierbacher Landstr. 200 a
69118 Heidelberg
Tel. 06221 - 5626 308
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Sekretär der Sektion

Hardes Jendrik ProfProf. Dr. med. Jendrik Hardes
Chefarzt der Abteilung für Tumororthopädie und Sarkomchirurgie
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Tel. 0201 - 723 1301
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Homepagebeauftragter der Sektion

Nottrott Dr MarkusDr. Markus Nottrott
Oberarzt der Abteilung für Tumororthopädie und Sarkomchirurgie
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Tel. 0201 – 7231301
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Inhalte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Sektion Muskuloskelettale Tumoren der DGOOC beschäftigt sich mit gutartigen und bösartigen Veränderung des muskuloskelettalen Systems. Die Kenntnis zur Unterscheidung der sogenannten „don't touch me lesions", der gutartigen, aber biologisch aktiven und proliferativen Tumore, der semimalignen Tumore, der bösartigen Knochen- und Weichteiltumore bis hin zu den Metastasen ist ein diffiziles Themengebiet in der Orthopädie und Unfallchirurgie.
Die Seltenheit dieser Erkrankungen, insbesondere die der bösartigen primären Knochen- und Weichteiltumore, stellt eine besondere Herausforderung in der Therapie dar. Diagnostische wie auch therapeutische Kenntnis erfordern eine hohe Erfahrung und manchmal ist es auch sehr schwierig, die wesentlich häufigeren, gutartigen Tumore sicher von den malignen Entitäten abgrenzen und behandeln zu können.
Das rechtzeitige Erkennen eines bösartigen Knochen- und Weichteiltumors ist jedoch der erste und zugleich wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung, nachfolgend die bioptische Sicherung, die - wie wir alle wissen – schon die erste Herausforderung sein kann und bei bösartigen Entitäten gelegentlich sogar über den Erhalt einer Extremität entscheiden kann.
Die Sektion ist ein Kreis von Interessierten und Kennern der Materie und wir sind sehr dankbar, diesen Kreis ständig vergrößern zu können.

 

Diagnostik:

Heutzutage stehen moderne diagnostische Mittel, wie z.B. das Kernspintomogramm für die Diagnostik zur Verfügung. Die alte Weisheit von Enneking, dass die Entität und die Dignität primär am Röntgenbild erkannt werden kann, hat sicherlich noch ihre Rechtfertigung und auch Bestand, additive bildgebende Diagnostik aus der Radiologie und Nuklearmedizin stellen jedoch einen unverzichtbaren Bestandteil in der Diagnostik dar und können das primäre Röntgenbild sinnvoll ergänzen. Die endgültige Diagnostik ist in vielen Fällen nur durch eine pathologisch-histologische Untersuchung möglich.
Die vielfach erwähnten „Fallstricke" fanden erst kürzlich in einer Arbeit von Andreou und Mitarbeiter dahingehend Beachtung, dass tatsächlich das Outcome durch eine regelrecht durchgeführte Biopsie in einem Zentrum für Knochentumoren deutlich verbessert werden kann.
Die Behandlung aller bösartigen Erkrankungen des Bewegungssystems setzt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Radiologen, Pathologen, Onkologen und Strahlentherapeuten zwingend voraus.

 

Therapie:

Dank multimodaler Behandlungsstrategien hat sich die Überlebenswahrscheinlichkeit von bösartigen Knochen- und Weichteiltumore in den letzten 25 Jahren deutlich verbessert. Die Reduzierung hochtoxischer Substanzen aus den Chemotherapie-Protokollen und Hinzunahme effektiver Produkte sollen auf Dauer eine Reduzierung der Nebenwirkungen, ein verbessertes Überleben und eine erhöhte Lebensqualität sichern.
Auch die operativen Strategien hin zu biologischen Rekonstruktionsverfahren, wie auch eine Verbesserung der Tumorprothesen tragen das Ihrige dazu bei.
Nur in einem hochkompetenten, interdisziplinären Team kann die individuelle Therapie für den einzelnen Patienten bestmöglich festgelegt werden.

Die häufigsten bösartigen Skelettläsionen hingegen sind jedoch Metastasen. Auch bei der Behandlung von Knochenmetastasen, das heißt sekundären Tumoren des Skelett- und Bewegungsapparates haben optimierte Behandlungsstrategien das Überleben dieser Patienten entscheidend positiv beeinflussen können. Aus diesem Grunde war es zwingend erforderlich, auch ein Umdenken der Behandlung dieser Metastasen einzuleiten, solitäre Metastasen bestimmter Primarien lassen zum Teil auf ein deutlich längeres Überleben hoffen, als es noch vor 20 Jahren der Fall war.
Dies bedeutet, dass auch die Metastasenchirurgie eine besonders differenzierte und kenntnisreiche Betrachtungsweise erfordert.
Das Zugrunde legen bestimmter Scores zur Ermittlung des weiteren Therapieregimes ist dabei unerlässlich, genauso wie die Kenntnis stratifizierter Operationsverfahren.
Keinesfalls sollten somit die Metastasen in den Topf der „Feld-Wald- und Wiesenerkrankungen" geworfen werden und somit einem unüberlegten Operieren zum Opfer fallen.

 

Ziele:

Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft Tumoren des Haltungs- und Bewegungsapparates ist es, die Diagnostik und Therapie der bösartigen Veränderungen des muskuloskelettalen Systems wie auch die Behandlung der gutartigen Läsionen zu verbessern. Die Erarbeitung von Leitlinien, die enge Anbindung interdisziplinärer Kollegen und Studienprotokolle, wie auch die Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrungen des Einzelnen stehen hier an oberster Stelle. Über die Erstellung eines Weißbuchs sollen klare Zertifizierungsgrundlagen geschaffen werden um letztlich durch Expertise das Outcome unserer Patienten zu verbessern.
Sollte es eines Tages gelingen, Sie liebe Kolleginnen und Kollegen, in eine Weiterbildung zum „Tumororthopäden" einbinden zu können, wäre damit ein wichtiger Schritt in Richtung Qualitätsverbesserung unserer Patienten erreicht.

Wir möchten Sie hiermit dazu aufrufen, durch Ihre Mitgliedschaft und durch Ihre aktive Teilnahme in unserer AG die Verbesserung der Patientenversorgung mit zu gestalten.

Ihre

Prof. Dr. med. Axel Hillmann          Dr. med. Burkhard Lehner

Mitglied werden

Ein formloser schriftlicher Antrag zur Mitgliedschaft in der Sektion Muskuloskelettale Tumoren ist an den 1. Vorsitzenden zu richten.

Voraussetzungen sind die Mitgliedschaft in der DGOOC, die Benennung eines Bürgen aus der Sektion Muskuloskelettale Tumoren und die Anwesenheit bei der Sektionssitzung zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Veranstaltungen

Frühjahrestagung der Süddeutschen Orthopäden und Unfallchirurgen e.V.
64. Jahrestagung der VSOU
28.- 30.04.2016
Kongresshaus Baden-Baden

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Interessante Links

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Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Die Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie hat für Ärzte Leitlinien zum Osteosarkom, Ewing-Sarkom / PNET und kindlichen Weichteilsarkomen verfasst.

www.cancernet.nci.nih.gov
Herausgegeben vom National Cancer Institute. Allgemeine und spezielle Informationen für Patienten über Knochen- und Weichteiltumoren.

www.krebsinfo.de
Herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. Allgemeine Informationen für Patienten zum Thema Krebs.
Telefonberatung von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 06221 / 410121.
Über Weichteilsarkome gibt eine gesonderte Seite Auskunft.

www.dkfz-heidelberg.de/tzhdma/reihe/tr29.htm#NH_III2
Informationen über primär maligne Knochentumoren des Tumorzentrums Heidelberg / Mannheim.

www.ahc-consilium.at/daten/knochentumoren.htm
Herausgegeben von der Orthopädischen Universitätsklinik Wien. Kurz gefaßter Überblick über das Osteosarkom, das Ewing-Sarkom, Chondrosarkom und Plasmozytom.

www.ior.it
Internetseiten des Istituti Ortopedico Rizzoli

www.klinikum.uni-muenster.de/institute/orth/mitarbeiter/gosheger/index.html
Link Homepage Gosheger

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Das Deutsche Ärzteblatt online.

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www.krebshilfe.de
Deutsche Krebshilfe e.V.

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