1. Aufgaben

Der Geschäftsführende Vorstand besorgt die Angelegenheiten der Gesellschaft, soweit nicht in der Satzung andere Zuständigkeiten geregelt sind.

1.1 Aufgaben des Präsidenten

1.1.1 Der Präsident ist der offizielle Repräsentant der Gesellschaft. Er richtet im Einvernehmen mit dem Vorstand und der Programmkommission den Jahreskongreß seiner Amtsperiode aus und leitet ihn. Dabei ist er an die vom Geschäftsführenden Vorstand erlassenen Richtlinien gebunden.

1.1.2 Er wickelt zusammen mit dem Schatzmeister die Finanzierung seines Kongresses ab und ist in diesem Zusammenhang zur regelmäßigen Information des Geschäftsführenden und des Gesamtvorstandes verpflichtet. Der Abschluß vertraglicher Vereinbarungen bei der Vorbereitung des Kongresses erfolgt dabei durch die Kongreß GmbH.

1.1.3 Er hat für eine geeignete Veröffentlichung der Kongreßbeiträge zu sorgen.

1.1.4 Er gibt am Ende seiner Amtszeit einen Bericht über die Finanzierung, organisatorische Abläufe, Besucherzahlen des Kongresses und weitere Anregungen an die Geschäftsstelle zur Orientierung für künftige Präsidenten.

1.1.5 Er leitet die Vorstandssitzungen.

1.1.6 Er leitet mit Unterstützung durch den Generalsekretär die Mitgliederversammlung und bestätigt das darüber vom 2. Schriftführer erstellte Protokoll.

1.1.7 Die Regelung der Vertretung des Präsidenten richtet sich nach § 10 (1) der Satzung.

1.1.8 Er hat das Recht, an den Sitzungen aller Organe der Gesellschaft teilzunehmen.

1.1.9.1 In unaufschiebbaren Angelegenheiten, in denen ein Beschluß des Vorstandes nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann, ist der Präsident, bei seiner Abwesenheit der 1. oder 2. Vizepräsident, berechtigt, im Einvernehmen mit dem Generalsekretär, Beschlüsse zu fassen. Dies gilt nicht für Wahlen.

1.1.9.2 Der Geschäftsführende Vorstand soll zur Beratung von besonders wichtigen Eilentscheidungen nach Möglichkeit sachbezogen die Mitglieder des Vorstandes hinzuziehen.

1.1.9.3 Der Präsident hat dem geschäftsführenden Vorstand unverzüglich die getroffenen Entscheidungen, deren Gründe dafür und die Art der Erledigung mitzuteilen.

1.1.9.4 Eilentscheidungen müssen vom geschäftsführenden Vorstand auf seiner nächsten Sitzung bestätigt und der Hauptversammlung mitgeteilt werden.

1.1.9.5 Der Geschäftsführende Vorstand kann auch im Umlaufverfahren beschließen.

1.2 Aufgaben des Generalsekretärs

1.2.1 Er leitet die Geschäftsstelle und führt den Geschäftsverkehr der Gesellschaft. Im Einvernehmen mit dem Präsidenten vertritt er deren Anliegen nach innen und außen. Dabei ist er an die Beschlüsse und Weisungen des Geschäftsführenden Vorstandes gebunden.

1.2.2 Er wird bei seiner Arbeit vom 1. Schriftführer und ggf. von einem Sekretär unterstützt. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom 1. Schriftführer, bei dessen Verhinderung vom 2. Schriftführer vertreten.

1.2.3 Er bereitet im Einvernehmen mit dem Präsidenten die Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes vor und lädt in seinem Auftrage dazu ein.

1.2.4 Er sorgt für die Umsetzung der dabei gefaßten Beschlüsse und Empfehlungen und soweit erforderlich, für deren Veröffentlichung.

1.2.5 Er koordiniert die Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden der Sektionen und Kommissionen und sonstigen Organen und Funktionsträgern der Gesellschaft.

1.2.6 Er bereitet mit Unterstützung des 2. Schriftführers die Mitgliederversammlung vor und lädt im Auftrag des Präsidenten dazu ein.

1.2.7 Er veranlaßt die Eintragung in das Vereinsregister.

1.2.8 Er ist Herausgeber des Mitteilungsblattes, das er in Zusammenarbeit mit dem 1. Schriftführer und dem vom Geschäftsführenden Vorstand mit dieser Aufgabe Betrauten erstellt.

1.2.9 Er bestellt beim Ausfall von Funktionsträgern der Gesellschaft in Abstimmung mit dem Präsidenten deren Vertreter.

1.2.10 Er hat das Recht, an den Sitzungen aller Organe der Gesellschaft teilzunehmen.

1.3 Aufgaben des 1. Schriftführers

1.3.1 Der 1. Schriftführer unterstützt und vertritt den Generalsekretär bei der Führung der Geschäftsstelle.

1.3.2 Er erstellt das Protokoll der Sitzungen der Vorstände der Gesellschaft.

1.3.2 Er unterstützt den Generalsekretär bei der Herausgabe des Mitteilungsblattes. Er vertritt den 2. Schriftführer im Falle dessen Verhinderung.

1.4 Aufgaben des 2. Schriftführers

1.4.1 Der 2. Schriftführer ist für die Protokollierung der Mitgliederversammlung

1.4.2 Er vertritt den 1. Schriftführer im Falle dessen Verhinderung.

2. Einberufung des Geschäftsführenden Vorstandes

2.1 Der Geschäftsführende Vorstand tagt nach Bedarf, jedoch mindestens zweimal im Jahr.

2.2 Die Einberufung erfolgt mindestens 14 Tage vor dem Sitzungstermin unter Angabe der Tagesordnung nach Punkt 3 durch den Generalsekretär.

3. Tagesordnung

3.1 Der Generalsekretär erstellt die Tagesordnung.

3.2 Die endgültige Festlegung der Tagesordnung erfolgt zu Beginn einer jeden Sitzung mit einfacher Mehrheit.

4. Beschlußfähigkeit

4.1 Der Geschäftsführende Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind und die Sitzung ordnungsgemäß einberufen wurde. Die Beschlußfähigkeit ist vom Generalsekretär zu Beginn der Sitzung festzustellen.

4.2 Der Geschäftsführende Vorstand gilt als beschlußfähig, solange seine Beschlußunfähigkeit nicht festgestellt ist.

4.3 Tritt im Verlauf der Sitzung Beschlußunfähigkeit ein, so ist das Sitzungsende festzustellen.

4.4 Ist der Geschäftsführende Vorstand nicht beschlußfähig, hat der Generalsekretär die Sitzung zu schließen. Im Falle der Schließung kann er bis spätestens 4 Wochen nach der Schließung eine neue Sitzung mit unveränderter Tagesordnung einberufen. Im Fall einer solchen Einberufung ist der Geschäftsführende Vorstand ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Bei der Einberufung dieser Sitzung muß auf diese Folge ausdrücklich hingewiesen werden.

5. Leitung der Sitzung

5.1 Der Präsident oder, in seiner Vertretung, der Generalsekretär leitet die Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes.

5.2 Der Sitzungsleiter hat auf einen zügigen Ablauf der Beratungen hinzuwirken. Er hat für eine sachgemäße und zweckmäßige Gestaltung der Beratung zu sorgen. Insbesondere hat er festzustellen, wann die Behandlung eines Tagesordnungspunktes abgeschlossen ist.

6. Anträge

6.1 Allgemeine Anträge

6.1.1 Anträge zu Tagesordnungspunkten können von den Mitgliedern des GV noch im Diskussionsverlauf gestellt werden. Über sie ist am Ende des jeweiligen Tagesordnungspunktes abzustimmen.

6.1.2 Die Abstimmung über die Anträge erfolgt entsprechend § 8 (5) der Satzung.

6.2 Anträge zur Geschäftsordnung

6.2.1 Geschäftsordnungsanträge oder Ausführungen zur Geschäftsordnung sind entsprechend anzuzeigen. Durch Anträge zur Geschäftsordnung wird die Rednerliste unterbrochen. Sie sind sofort zu behandeln und sie unterbrechen jedoch weder eine Rede, noch eine Abstimmung, noch einen Wahlvorgang.

6.2.2 Die Abstimmung über Geschäftsordnungsanträge erfolgt nach Anhören von jeweils höchstens einem Redner für und gegen den Antrag.

7. Rednerfolge und Redezeit

7.1 Bei den Beratungen erhalten die Redner das Wort nach der Reihenfolge ihrer Meldung.

7.2 Die Redezeit kann auf Beschluß des Geschäftsführenden Vorstandes beschränkt werden.

7.3 Zu persönlichen Erklärungen wird das Wort erst nach Abschluß des jeweiligen Tagesordnungspunktes erteilt.

8. Niederschrift

8.1 Über jede Sitzung ist innerhalb von 6 Wochen eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, die mindestens zu enthalten hat:

  1. die Namen der anwesenden Mitglieder, ggf. mit Uhrzeitangabe bei späterem Kommen oder früherem Gehen.
  2. Tag, Ort, Beginn und Ende der Sitzung
  3. die Beratungsgegenstände und den Beratungsverlauf in seinen Grundzügen, sowie die gefaßten Beschlüsse.

8.2 Die Niederschrift ist vom Präsidenten, dem Schriftführer und dem Generalsekretär zu unterzeichnen.

8.3 Die Sitzungsprotokolle werden nach ihrer Genehmigung durch die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes spätestens 10 Wochen nach der Sitzung an alle Mitglieder des Gesamtvorstandes versandt.

8.4 Einsprüche, die gegen das Protokoll von Mitgliedern des Gesamtvorstandes erhoben werden, sind von diesen schriftlich dem Generalsekretär mitzuteilen. Der Generalsekretär entscheidet zusammen mit dem Präsidium über das weitere Vorgehen hinsichtlich einer erneuten Beschlußfassung im Geschäftsführenden Vorstand oder Vorlage bei der nächsten Sitzung des Gesamtvorstandes.

9. Schluss der Sitzung

9.1 Die Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes wird geschlossen, wenn die Tagesordnung erledigt ist, oder wenn die Mehrheit der Mitglieder dies beschließt.

9.2 Der Generalsekretär kann die Verhandlung bis zur Dauer einer Stunde, mit Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder für eine längere Zeit unterbrechen.

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