Presseveröffentlichungen

Die Rubrik Presseveröffentlichungen enthalten Artikel, die thematisch für Orthopäden und Unfallchirurgen von Interesse sind.

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Freiburg, Hamburg – November 2017: Bis zu zwanzig Prozent der Patienten, die mit einem künstlichen Kniegelenk leben, sind mit ihrer Knie-Prothese nicht zufrieden1. Lockerungen, Infektionen, aber auch Bewegungseinschränkungen und Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen. Da viele der Probleme in Zusammenhang mit bereits bestehenden Grunderkrankungen auftreten, fordert die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) eine bessere Aufklärung der Patienten vor der Entscheidung für den Eingriff. Dazu gehört das Abwägen der individuellen Risiken gegenüber den Vorteilen, aber auch das Korrigieren unrealistischer Erwartungen an das Implantat. In jedem Fall müssen vor einer Prothesenimplantation alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft worden sein. Welche das sind und was die neue, zum Jahresende erscheinende Leitlinie zum künstlichen Kniegelenk rät, ist eines der Themen auf der Pressekonferenz der AE im Vorfeld ihres 19. Jahreskongresses am 30. November in Hamburg.

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Ob Digital Natives, Schulkinder oder Büroarbeiter: Ein sitzender Lebensstil kann Knie- und Hüftgelenksarthrosen begünstigen. Gelenkknorpel wird spröde und baut sich ab, wenn im Rahmen von Bewegung nicht regelmäßig Nährstoffe und Flüssigkeit in seine Oberfläche gepumpt werden. Schmerzhafte Arthrosen und Bewegungseinschränkungen können die Folge sein. Menschen jeden Alters sollten sich deshalb täglich ausreichend bewegen, sagt die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik. Die Fachgesellschaft möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Bewegungsmangel nicht nur Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Krebs begünstigt, sondern auch den Gelenken schaden kann.

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Leistungsstreichungen, Kürzungen der diagnosebezogenen Fallpauschalen und qualitätsorientierte Vergütungen durch „Pay for Performance“-Modelle: Die aktuellen politischen Maßnahmen zur Umsetzung des zum 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) setzen nach Einschätzung der AE – Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang. Durch den immensen Vergütungsdruck stünden schon jetzt viele Kliniken mit dem Rücken zur Wand – Leistungseinbußen in der medizinischen Patientenversorgung seien die Folge.

Gemeinsame Pressemitteilung des BDC und der DGCH

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), sämtliche medizinisch-wissenschaftlichen chirurgischen Fachgesellschaften und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) mit weiteren Berufsverbänden kritisieren das Vorhaben der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der Bundesärztekammer (BÄK), an einer generalistischen Weiterbildung zum Allgemeinchirurgen festzuhalten. „Die Forderung nach einem eigenständigen Facharzt für Allgemeinchirurgie in der derzeitigen Form kann (…) nur als Rückschritt gewertet werden“, heißt es in einem Schreiben an die Bundes- und Landesärztekammern. Damit würden heute etablierte Qualitätsstandards und die Patientensicherheit gefährdet, warnen die Chirurgen. Auch eine Verkürzung der Weiterbildungszeit um ein Jahr lehnen sie ab.

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EPRD Jahresbericht 2015

Okt. 2016 - Der erste Jahresbericht des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) ist erschienen. Das Register leistet damit einen ersten Beitrag, um die endoprothetische Versorgungsituation in Deutschland detailliert zu beschreiben.

Der Bericht ist online abrufbar unter www.eprd.de.

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BDC-Pressemitteilung

Berlin, 14. Oktober 2016: Das jüngste Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) zur Nachbesetzung von chirurgischen Vertragsarztsitzen gefährdet die zukünftige Patientenversorgung in chirurgischen Arztpraxen. Zu diesem Schluss kommt der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC). Der Rechtsspruch des BSG verbietet die Übernahme einer bestehenden chirurgischen Facharztpraxis durch den größten Teil der niederlassungswilligen Fachärzte aus dem Gesamtgebiet der Chirurgie.

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Studien zeigen, dass Osteoporose-Patienten mit Knochenbruch selten eine spezielle Therapie erhalten. Häufige Folge sind weitere Knochenbrüche, die zur Immobilität führen oder tödlich sein können. Um eine optimale Behandlung der Osteoporose-Patienten sicherzustellen, wurden im anglo-amerikanischen Raum neue Versorgungsstrukturen entwickelt. In OUMN 5-2016 stellt Prof. Dr. Wolfgang Böcker die Vorteile einer sektorübergreifenden Osteoporose-Therapie vor.

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EPRD Jahresbericht 2015

Im Oktober veröffentlicht das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD), Tochtergesellschaft der DGOOC, seinen erstmaligen Jahresbericht. Es leistet damit einen ersten Beitrag, um die momentane endoprothetische Versorgungsituation in Deutschland detailliert zu beschreiben.

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Arthroseforschung Unikl Friedrichsheim

An der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt am Main gibt es seit Juli 2016 einen neuen Forschungsbereich für Osteoarthrose, der einzigartig in Deutschland ist: Zum einen werden Grundlagenforschung und klinische Fragestellungen miteinander verbunden, zum anderen wird interdisziplinär geforscht, um die Gelenkerkrankung frühzeitiger erkennen und effektiver behandeln zu können. Prof. Dr. Andrea Meurer, Klinikdirektorin sowie zukünftige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), und Forschungsleiter Prof. Dr. Frank Zaucke stellen derzeit ein Team zusammen, das diese Fragestellung in den nächsten sieben Jahren bearbeiten wird.

Pressemitteilung der DGCH

DGCH LogoGesetzlich versicherte Patienten haben nach Inkrafttreten des Versorgungsstärkungsgesetzes seit dem 23. Juli 2015 einen Rechtsanspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) unterstützt diesen Rechtsanspruch, weist aber auf die derzeit noch unzureichenden Rahmenbedingungen zur Umsetzung hin. Zudem handelt es sich primär und ausdrücklich um mengenanfällige Indikationen für operative Eingriffe.

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