Pressespiegel
Endoprothetikkongress Berlin

Mit mehr als 700 Ärzten, 150 Physiotherapeuten und fast 100 Teilnehmern am Kurs für OP-Pflegepersonal hat der diesjährige Endoprothetikkongress Berlin (EKB) einen neuen Rekord erreicht. Auf der Veranstaltung wurden auch die Initiativen, die die DGOOC unter anderem zur Qualitätssicherung auf den Weg gebracht hat, diskutiert. Der Kongress fand vom 16.-18.02.2017 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Carsten Perka, Prof. Dr. Thorsten Gehrke und Privatdozent Dr. Robert Hube statt.

Die verschiedenen Berufsgruppen nutzen das Programm des Endoprothetikkongresses und die vielen Möglichkeit zum kollegialen Austausch intensiv. Das wissenschaftliche Hauptprogramm wurde von Workshops und Seminaren ergänzt, in denen die Teilnehmer direkt mit den führenden nationalen und internationalen Experten auf dem Gebiet der endoprothetischen Versorgung ins Gespräch kommen konnten. Zu ihnen zählten John Callaghan, Präsident der International Hip Society (IHS) und Past President der American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS), sowie Clive Duncan, der sich um die Vancouver-Klassifikation als neuem Niveau bei der Versorgung periprothetischer Frakturen verdient gemacht hat. Die Presidential Lecture hielt Callaghan zum Thema der Entwicklung der Knieendoprothetik, Duncan referierte zur umfassenden Klassifikation und Therapieentscheidung periprothetischer Frakturen. Die Mediziner erhielten dafür einen lang anhaltendem Applaus des Publikums. Anschließend standen die beiden Spezialisten zudem in Seminaren für den direkten und interaktiven Austausch bereit.

Die Standpunkte der DGOOC konnten auf dem Kongress ebenso umfassend präsentiert und gestärkt werden – sei es die Verbesserung der Qualität und der Struktur der Versorgung oder die ständige Verbesserung der Therapieergebnisse durch eine Optimierung der Behandlungsverfahren. Ebenso wurde diskutiert, wie die Maßnahmen der DGOOC zur Qualitätssicherung weiterentwickelt werden können, so zum Beispiel das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) und die Zertifizierungsinitiative EndoCert. Veranstaltungen zu diesen Themen waren sehr gut besucht, ein Seminar sogar ausgebucht.

Kontrovers ging es in Diskussionen zur notwendigen Diagnostik und therapeutischen Entscheidungen bei Gelenkinfektionen zu. Aber auch zur Versorgung unikompartimenteller Arthrosen im Kniegelenk sowie zum peri-und postoperativen Management, insbesondere der zunehmenden Etablierung von Fast-Track-Konzepten kamen die Teilnehmer in einen regen Dialog.

Der nächste Endoprothetikkongress Berlin findet vom 22. bis zum 24. Februar 2018 statt.

Weiterführende Informationen

Downloads:
Kongressbericht

Links:
http://www.endokongress.de/

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen