Pressemitteilungen zum DKOU

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Professor Dr. Dieter C. Wirtz

Professor Dr. Dieter C. Wirtz, Kongresspräsident des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin, schaut mit Sorge auf die steigende Umweltbelastung durch Krankenhäuser: „Krankenhäuser produzieren einen Mülltsunami. Die Müllproduktion an deutschen Krankenhäusern ist ökologisch nicht vertretbar.“ Dabei sieht der Experte als Ursache eine Überregulierung und mahnt zudem zum Umdenken beim Energieverbrauch an, um das Emissionsaufkommen im Gesundheitssektor zu senken. Wirtz erkennt in dieser Problematik eine Chance für Krankenhäuser und Umwelt: „Nachhaltigkeit wird für Patienten ein Entscheidungskriterium bei der Krankenhauswahl.“

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Professor Dr. Michael J. Raschke

Professor Dr. Michael J. Raschke, Kongresspräsident des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) schätzt „Intelligente Implantate“ als Revolution in der Unfallchirurgie ein. Mit dieser Technik können Ärzte und Ärztinnen weltweit zum ersten Mal kontinuierlich die Knochenheilung nach Brüchen in Echtzeit beobachten und daraus Erkenntnisse gewinnen, um einen unterstützenden Einfluss auf den Heilungsprozess zu nehmen.

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Dr. Burkhard Lembeck

Dr. Burkhard Lembeck, BVOU-Kongresspräsident des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2021, warnt vor den möglichen Gefahren unkritischer Verschreibung orthopädischer Apps. Er befürchtet, dass Patienten und Patientinnen ohne individuelle fachärztliche Diagnostik und Beratung entweder die falschen Übungen anwenden oder empfohlene Übungen nicht an den individuellen Beschwerden ausgerichtet durchführen. Lembeck formuliert die Gefahr deutlich: „Ohne entsprechende Diagnostik können bei Rückenschmerzen Übungen das Gegenteil bewirken.“

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Professor Dr. Bernd Kladny und Kollegen

Professor Dr. Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), weist auf der Pressekonferenz des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin auf die Bedeutung einer der weltweit einzigartigen Datenbanken für künstliche Gelenke im Bereich von Hüfte und Knie hin, das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). In dieser Datenbank ist registriert, welche eingesetzten Hüft- und Knieprothesen bei welchen Patientinnen und Patienten welche Komplikationen und Haltbarkeiten aufweisen. Kladny: „Viele Menschen verdanken dieser Datenbank ihr beschwerdefreies Leben mit einem neuen Knie- oder Hüftgelenk. Die detaillierten Erhebungen aus fast zwei Millionen Operationen helfen, Implantate und Prothesen zu bewerten. Wir wollen die Langlebigkeit der künstlichen Knie- und Hüftgelenke verbessern und vielen Menschen eine Wechseloperation ersparen. Vor allem werden fehlerhafte Implantate und Implantatbestandteile frühzeitig entdeckt. Der Erhalt der Daten und der Arbeit des Endoprothesenregisters ist für die Patientensicherheit wichtig.“ Aktuell gibt es Bestrebungen des Bundesministeriums für Gesundheit zum Betrieb des inzwischen gesetzlich verankerten Implantateregister Deutschland (IRD).

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Dr. Johannes Flechtenmacher und Kollegen

Dr. Johannes Flechtenmacher, Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU), unterstreicht auf der Pressekonferenz des DKOU (Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie) in Berlin die Bedeutung einer sportmedizinischen Aufklärung für die Prävention von Sportunfällen: „Verletzungen verursachen Leid und erhöhen das Risiko für eine spätere Arthrose. Wir müssen mehr für die Vermeidung von Sportverletzungen tun“, sagt der Experte. „Patientinnen und Patienten müssen über geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Verletzungsrisiken aufgeklärt werden. Männer und Frauen haben wegen ihrer unterschiedlichen Anatomie unterschiedliche Risiken.“ Der Experte ergänzt: „Männer und Frauen brauchen verschiedene Präventionsstrategien.“ Flechtenmacher beklagt in diesem Zusammenhang, dass die Aufklärung durch Fachärzte und Fachärztinnen unzureichend vergütet wird: „Ein Präventionsgespräch, das sein Ziel erreicht, entlastet das Gesundheitssystem durch weniger Sportunfälle und weniger Arthrosen, kostet aber Zeit.“ Der BVOU-Präsident fordert daher: „Der Nutzen einer guten sportmedizinischen Präventionsarbeit ist offensichtlich und muss angemessen honoriert werden!“

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Professor Dr. Dieter C. Wirtz

Professor Dr. Dieter C. Wirtz, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), warnt auf der DKOU-Pressekonferenz davor, dass das aktuelle Gesundheitssystem nicht adäquat auf die geburtenstarken Jahrgänge vorbereitet sei, wenn diese altersbedingt Knie- und Hüftoperationen benötigen. „Die Babyboomer überrollen die Orthopädie, wenn wir jetzt nichts ändern“, sagt Wirtz. Deshalb fordert der Experte zur rechtzeitigen Lösung eine bessere Kooperation zwischen orthopädischer Chirurgie, Geriatrie, speziell ausgebildeten Altenpflegern sowie Physio- und Ergotherapeuten. Die detaillierten Ausführungen stehen im Weißbuch Alterstraumatologie und Orthogeriatrie, welches der Kongresspräsident auf dem DKOU 2021 vorstellt.

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Professor Dr. Michael J. Raschke

Professor Dr. Michael J. Raschke, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), sieht ein Nachwuchsproblem in der Orthopädie und Unfallchirurgie, welches langfristig die bisherige medizinische Versorgung in Deutschland gefährden könne. Der Experte fordert zur Problemlösung zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Zudem warnt Raschke wegen hoher Weiterbildungskosten an den großen Kliniken vor Ablösesummen für Fachärzte wie im Profifußball.

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Dr. Burkhard Lembeck

Der BVOU-Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), Dr. Burkhard Lembeck, stellt das Pilotprogramm „Orthokids“ vor; dahinter steht das Ziel, dass Ärzte und Ärztinnen rechtzeitig orthopädische Probleme bei Kindern entdecken. Darin enthalten ist die Ergänzung der bestehenden Präventionsuntersuchung J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung Eins) sowie eine App für Kinder.

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DKOU 2019 Logo

Die Zahl schwer verletzter und erkrankter Patienten hierzulande bleibt seit einigen Jahren stabil. Dennoch steigt die Patientenzahl in Notaufnahmen zunehmend. Dabei zeigt eine Hamburger Studie, dass über die Hälfte der Betroffenen ihre Beschwerden für nicht dringend halten. Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft viel zu lang. Die Notfallversorgung in Deutschland müsse daher schnellstens grundlegend reformiert werden, um diese Anlaufstellen zu entlasten, forderten Ärzte auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin. Die Experten begrüßen die Initiative des Bundesgesundheitsministeriums, die ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung zusammenzulegen, um die Patientenströme zu koordinieren. Die dafür zentrale Rufnummer 116117 des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes müsse hierfür aber noch bekannter werden. Überdies sei es unerlässlich, die Notfallversorgung fachübergreifend zu strukturieren und besser zu vergüten.

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Akute Verletzungen wie Brüche, Prellungen und Zerrungen – aber auch Überbelastungsschäden an Gelenken und Knochen – nehmen im Kindes- und Jugendalter zu, beobachten Sportorthopäden. Die Ursache sehen sie vor allem in zu wenig Verletzungsprävention, etwa passendem Schuhwerk, Einlagen, einem altersgerechten abwechslungsreichen Trainingsplan oder ausreichenden Regenerationszeiten. In vielen Fällen würden sich auch bereits durch ein adäquates Präventionstraining oder maßvollere Sporteinheiten Verletzungen und deren Spätfolgen vermeiden lassen. Im Zuge des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2019 (DKOU) warnen die Experten vor zu intensivem Sport ohne Regenerationszeiten im Kindesalter. Sie weisen darauf hin, dass Folge- und Überlastungsschäden – auch durch zu einseitige Bewegungsabläufe – junge Menschen lebenslang körperlich beeinträchtigen können.

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