Pressemitteilungen der DGOU

Die Teilnehmer der Summer School

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Medizinstudierende können sich bis zum 28. Juli für die Summer School 2021 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) anmelden. Bei dem „Schnupperkurs“ vom 22. bis zum 24. September 2021 in Ulm bekommen angehende Mediziner und Medizinerinnen auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der 13. Summer School stehen neben Diskussionsrunden zur Motivation und Begeisterung für das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie vielfältige Workshops, beispielsweise zu den Bereichen Schwerverletztenversorgung, Osteosynthese, Techniken der Arthroskopie, Manuelle Medizin, Sonografie sowie Endoprothetik, auf dem Programm.

Öffnen der Autotür - Unfall mit Radfahrer

Autofahrer verursachen beim Öffnen der Autotür immer wieder Unfälle mit Radfahrern. Diese gefährlichen Dooring-Unfälle, die häufig zu Knochenbrüchen und schweren Kopfverletzungen führen, lassen sich durch den sogenannten „Holländischen Griff“ vermeiden. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) rät anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit am 19. Juni 2021, den Griff regelmäßig anzuwenden. Dabei nutzt der oder die Fahrzeugführende immer den rechten Arm, um den Türgriff auf der Fahrerseite zu betätigen. Automatisch dreht sich dabei der komplette Oberkörper und ermöglicht einen gezielten Schulterblick nach hinten, um Radlerinnen und Radler nicht zu übersehen. „Wenn man sich den Holländischen Griff bewusst antrainiert, läuft die Bewegung irgendwann automatisch ab. Der Blick zurück schützt Fahrradfahrer, E-Scooter-Fahrer und Fußgänger vor einem gefährlichen Zusammenprall mit einer sich unerwartet plötzlich öffnenden Autotür“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender Präsident der DGOU und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Kind klemmt sich Hand in Tür ein

Wird eine Kinderhand durch eine Auto- oder Haustür eingeklemmt, kann das zu schmerzhaften und schweren Verletzungen führen. Deshalb sollten Erwachsene diese Gefahrensituationen für Kinder stets im Blick haben, raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Kindersicherheitstages am 10.06.2021: „Wir sehen im Klinikalltag immer wieder gequetschte Kinderhände, die oft einen langwierigen Heilungsverlauf haben. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht bereits aus“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Die DGOU gibt Tipps zum Schutz von Kinderhänden: Dazu zählt auch ein Klemmschutz für die Tür.

Kind springt im Garten auf Trampolin

Der Absprung vom Trampolin hoch in die Luft trainiert die Muskeln und macht zudem auch noch Spaß. Ein guter Zeitvertreib für Kinder und bewegungsfreudige Erwachsene, gerade in Corona-Zeiten. Damit das Springvergnügen ungetrübt bleibt, raten Orthopäden und Unfallchirurgen allen alten und neuen Jumperinnen und Jumpern zur Beachtung einiger Regeln. „Grundsätzlich fördert das Trampolinspringen die Stärkung der kindlichen Muskulatur und sorgt für einen guten Bewegungsausgleich. Aber ein Trampolin ist ein Sportgerät und kein Spielgerät. Daher muss man einige Dinge beachten, damit es nicht zum Unfall kommt“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Frau mit Hüftgelenkschmerzen bei Ärztin

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-Totalendoprothese) ist der häufigste endoprothetische Eingriff in Deutschland. Bei der Frage, ob und wann eine Operation angezeigt ist, werden Ärztinnen und Ärzte jetzt durch die neue S3-Leitlinie „Evidenz- und konsensbasierte Indikationskriterien zur Hüfttotalendoprothese bei Coxarthrose“ unterstützt. Darin werden verbindliche Empfehlungen für die korrekte Indikationsstellung zur Hüft-OP gegeben. Die Leitlinie wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) in Zusammenarbeit mit 24 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen verfasst. „Der Prozess der Indikationsstellung sowie die Kriterien für oder gegen eine Endoprothese sind erstmals wissenschaftlich fundiert aufbereitet und zusammengefasst“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, DGOU-Präsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die Leitlinie ist jetzt abrufbar auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Nach Fahrradunfall: Fahrrad und Helm auf Straße

Helm auf beim Fahren mit dem Fahrrad, E-Bike oder E-Scooter empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Kommt es zu einem Unfall, sind Zweiradfahrer besonders verletzungsgefährdet. Denn das Zweirad bietet keine Knautschzone wie etwa ein Pkw. „Fahrradhelme können Unfälle nicht vermeiden, aber die Verletzungsfolgen deutlich verringern. Kopf- und insbesondere Gehirnverletzungen können irreversible Schäden verursachen. Im Gegensatz dazu können wir heute Knochenbrüche so gut behandeln, dass diese meist folgenlos verheilen“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Frau am Schreibtisch macht Rückenübungen

Mit mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag tut man seinem Rücken etwas Gutes. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März 2021 aufmerksam. Denn Bewegung stärkt die Rückenmuskulatur und diese entlastet die Wirbelsäule. Das verhindert Rückenschmerzen, die durch Bewegungsmangel verursacht werden. „In unserem alltäglichen Leben spielt Bewegung eine immer geringere Rolle, besonders jetzt im Lockdown. Sie ist aber nötig, um den Rücken fit zu halten“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, DGOU-Präsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die DGOU gibt mit der 3-mal-10-Rückenfit-Formel Tipps für mehr Bewegung im Alltag.

Pressemitteilungen der DGOU
Ausschnitt vom Schaubild: Richtig Schneeräumen

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gibt Tipps zur Vermeidung von Rückenschmerzen beim Schneeräumen. Der derzeit starke Schneefall veranlasst viele Bürger dazu, den Schnee zu räumen und damit für sichere Gehwege zu sorgen. Auf den ungewohnten Bewegungsablauf und die schweren Schneemassen auf der Schaufel sind Muskeln und Gelenke jedoch selten vorbereitet. Hinzu kommt der ohnehin schlechtere Trainingszustand der Muskulatur durch den Bewegungsmangel im Winter.

Pressemitteilungen der DGOU
Hand einer Ärztin auf einer PC-Maus

Regelmäßige Bewegung am häuslichen Computerarbeitsplatz hilft, die Hand gesund zu halten und einem Mausarm vorzubeugen. Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen deshalb allen Computerarbeitenden, regelmäßig zu pausieren und ihre Hand bewusst aktiv zu bewegen. Denn gerade das Arbeiten im Homeoffice führt zu einer besonderen Belastung der Hand, da der Arbeitsplatz meist nur provisorisch ausgestattet ist. „Eine starke und schmerzfreie Hand braucht vielfältige Bewegung, gerade bei der Arbeit am Computer. Die Auswirkungen der stereotypen Bewegungen werden oft unterschätzt und erste Symptome nicht ernst genommen“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Pressemitteilungen der DGOU
Prof. Dr. Dieter C. Wirtz und Prof. Dr. Michael J. Raschke

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat ihre Führungsspitze für ein weiteres Jahr bestätigt. Auch in 2021 ist Prof. Dr. Dieter C. Wirtz der Präsident der DGOU. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft bleibt bei Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) übernimmt für ein weiteres Jahr das Amt des Generalsekretärs. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach ist erneut stellvertretender Generalsekretär.

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