Pressemitteilungen der DGOU

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Notaufnahme

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt die zusätzlichen Mittel für Notaufnahmen im Rahmen des Notfallstufenkonzeptes des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Die Fachgesellschaft weist jedoch darauf hin, dass es auch mit den neuen Zuschlägen für die an der Notfallversorgung teilnehmenden Kliniken bei einer Unterfinanzierung der Notaufnahmen bleibt. Zudem spricht sie sich für die Teilhabe von Orthopäden und Unfallchirurgen an der Notaufnahme-Leitung aus. Denn durchschnittlich ein Drittel der Diagnosen in der Notaufnahme betreffen das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie. Eine Studie (doi.org/10.1007/s00113-018-0577-5) zeigt zudem jetzt erstmals genaue Zahlen für eine Großstadt: Im Untersuchungsgebiet München mussten 43 Prozent der Notfallpatienten am Muskel-Skelett-System behandelt werden. Bei den meisten Fällen handelt es sich um Verletzungen. „O und U ist ein wesentlicher Bestandteil in der Notfallmedizin. Dem müssen wir mit orthopädischer und unfallchirurgischer Fachkompetenz und gut ausgestatteten Notaufnahmen begegnen“, sagt Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, Präsident der DGOU und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

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Grafik: Arthroskopie

Patienten können ihre Erfahrungen nach einer arthroskopisch durchgeführten Gelenk-OP an Knie, Hüfte oder Schulter im Deutschsprachigen Arthroskopieregister (DART) erfassen. Sie dokumentieren dabei über einen längeren Zeitraum ihren Gelenkzustand, ihre Zufriedenheit und etwaige Komplikationen und tragen damit zur Gelenkforschung bei. Auf die Möglichkeit und Bedeutung der Mitarbeit von Patienten macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tags der Arthroskopie am 1. Februar 2019 aufmerksam. „Mit der Beteiligung unserer Patienten an der Registerforschung können wir die Operationsergebnisse besser messen. Das hilft uns bei der Verbesserung unserer Behandlungen“, sagt Prof. Dr. Carsten Perka, stellvertretender DGOU-Präsident und Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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DGOU-Präsidenten 2019

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat eine neue Führungsspitze. Ab dem 1. Januar 2019 ist Prof. Dr. Paul Alfred Grützner Präsident der DGOU. Er ist Ärztlicher Direktor der BG Klinik Ludwigshafen und Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Stellvertretender DGOU-Präsident ist Prof. Dr. Carsten Perka, Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach, bleibt weiterhin Generalsekretär. Ebenso setzt Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) sein Amt als stellvertretender Generalsekretär fort.

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gezündeter Silvesterböller in Hand

Einfache Regeln einhalten und Unfälle beim Feuerwerk vermeiden

Berlin, Dezember 2018: Rund um Silvester kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Besonders häufig sind die Hände betroffen, die Folgen können gravierend und bleibend sein. Die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) sowie die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) rufen deshalb zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Böllern und Feuerwerk auf. Sie geben Tipps für ein möglichst sicheres Silvestervergnügen.

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Grafik Prozess Qualität

Berichterstattung zu „Implant Files“

Am 25.11.2018 startete die Kampagne eines internationalen Netzwerkes von investigativen Journalisten (ICIJ) unter Beteiligung der Süddeutschen Zeitung, dem WDR und dem NDR. Unter dem Titel „Implant Files“ werden seitdem Rechercheergebnisse zum Thema schadhafte Medizinprodukte in den überregionalen und regionalen Medien veröffentlicht und diskutiert. Demnach verursachen fehlerhafte Medizinprodukte wie Implantate immer häufiger Verletzungen und Todesfälle. Dafür verantwortlich seien unzureichende Tests und Zulassungsverfahren von Medizinprodukten und eine Lobby, die für einen möglichst niedrigen Patientenschutz kämpfe.

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Kinder in reflektierender Kleidung bei Nacht

Orthopäden und Unfallchirurgen starten mit reflektierender Mütze die Aktion „Mit Sicherheit durch den Winter“

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) rät Fußgängern, sich in der kalten Jahreszeit gut sichtbar durch den Straßenverkehr zu bewegen. Wie das gehen kann, hat sie kürzlich auf ihrem Jahreskongress in Berlin gezeigt und als Beispiel eine Mütze mit reflektierenden Elementen vorgestellt. Sobald diese in der Dunkelheit von einem Scheinwerfer angestrahlt wird, fangen Bommel, Schriftzug und Saum an zu leuchten. Die Aktion „Mit Sicherheit durch den Winter“ stieß auf großes Interesse unter Deutschlands Orthopäden und Unfallchirurgen: Denn sie alle eint die Erfahrung, von Herbst bis Frühjahr immer wieder eine Vielzahl von verletzten Fußgängern versorgen zu müssen, die im Dunkeln übersehen wurden und einem Unfall mit einem Pkw-Fahrer zum Opfer fielen. „Reflektierende Kleidung erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr und hilft Fußgängern, sich vor einem Crash zu schützen", sagt Professor Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

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DKOU Preisverleihung

„Forschen, fördern, versorgen: Highlights vom DKOU 2018“

Herausragende wissenschaftliche Arbeiten würdigten die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC) auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Der Kongress fand vom 23. bis zum 26. Oktober 2018 in Berlin statt.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) haben einen herausragenden Medienbeitrag des Deutschlandfunks Kultur mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) 2018 ausgezeichnet. Der Gewinnerbeitrag demonstriert überzeugend, wie modernste Orthopädietechnik den menschlichen Körper nach Funktionsverlust oder einer Amputation von Gliedmaßen unterstützen kann. Daneben fand ein Beitrag des Magazins GEO besondere Beachtung, welcher mit einer originellen Idee und herausragender Bildsprache einen neuen Blick auf den menschlichen Rücken ermöglicht. Der Beitrag erhielt dafür einen Sonderpreis. Die JOU-Verleihung fand auf der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 23. Oktober 2018 in Berlin statt.

Ältere Dame mit Kind fahren Fahrrad

Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter. An diese Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sollten sich aufgrund ihrer hohen Verletzungsgefahr insbesondere auch ältere Menschen halten. Denn die heute veröffentlichte endgültige Verkehrsunfallstatistik von 2017 zeigt: Vor allem ältere Fahrradfahrer verunfallen und verletzen sich. Von den 2017 insgesamt 382 getöteten Fahrradfahrern waren 155 älter als 75 Jahre: darunter 44 Pedelec-Fahrer von insgesamt 68 und 111 Fahrradfahrer von insgesamt 314. In der Altersgruppe ab 60 Jahre liegt die Helmtragequote jedoch unter 30 Prozent. „Bei den schweren Verletzungen ist vor allem der Kopf betroffen. Gerade auf den von Senioren gern genutzten Pedelecs ist ein Kopfschutz wichtiger denn je“, sagt Prof. Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Knie

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU, AE, DKG und BVOU

In der am 19. Juni 2018 von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie unter dem Titel „Knieprothesen – starker Anstieg und große regionale Unterscheide“ werfen die Autoren die Frage auf: „Wird vorschnell operiert?“ Dazu beziehen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE), die Deutsche Kniegesellschaft (DKG) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) wie folgt Stellung: Der Anstieg für den Ersatz eines künstlichen Kniegelenkes seit 2009 liegt mit acht Prozent im internationalen Durchschnitt. Die Fachgesellschaften erwarten aufgrund des demografischen Wandels jedoch noch höhere Zahlen: Denn Deutschland befindet sich beim Altersdurchschnitt der Bevölkerung weltweit in einer Spitzengruppe. Daher verstärken die Fachgesellschaften DGOU, AE, DKG und BVOU seit Jahren ihre Maßnahmen im Bereich der Kniegelenkerkrankungen – sowohl für die qualitätsgesicherte chirurgische Versorgung durch die Initiative EndoCert® zur Zertifizierung von endoprothetischen Versorgungszentren als auch für gelenkerhaltende Behandlungsmaßnahmen. „Diese Strategie kann aber nur dann noch erfolgreicher sein, wenn die Qualität und konservative Behandlung zukünftig wieder besser vergütet werden“, sagt Prof. Dr. Carsten Perka, DGOU-Vizepräsident und AE-Präsidiumsmitglied.

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