Pressemitteilungen der DGOU

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Zwei Frauen bei Outdoor-Übungen

Der Aufbau von Knochenmasse ist in jedem Alter möglich und auch nötig. Denn feste Knochen sind das Fundament für ein stabiles Muskel-Skelett-System. Schwachen Knochen hingegen fehlt es an Festigkeit. Sie sind dann von Osteoporose betroffen und brechen leichter. Eine gezielte Osteoporose-Prävention beginnt bereits im Kindesalter und setzt sich im Erwachsenen- und Rentenalter fort. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober 2020 hin. „Der Körper erneuert die Knochen lebenslang, um den Knochenapparat stabil zu halten. Die Basis für feste Knochen wird jedoch schon in jungen Jahren gelegt“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die DGOU hat die wichtigsten „Knochenstarkmacher“ für unterschiedliche Lebensabschnitte zusammengetragen. Grundsätzlich gilt: viel Bewegung, kalziumreiche Ernährung und viel frische Luft zur Anregung der körpereigenen Vitamin-D-Bildung sowie die Vermeidung von Knochenräubern wie Nikotin und Alkohol. Der erste Knochenbruch sollte immer als Alarmzeichen für Osteoporose beachtet werden.

Pressemitteilungen der DGOU
Frau mittleren Alters besucht ältere Dame am Krankenbett

Insbesondere ältere Menschen können im Vorfeld einer Operation an Hüfte oder Knie viel für deren Erfolg tun. Dazu gehört die richtige Wahl der Einrichtung. Endoprothetik-Zentren bieten ein auf ältere Menschen zugeschnittenes Therapiekonzept. Sie tragen das Gütesiegel EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). „Bei einem künstlichen Gelenkersatz sind ältere Menschen in einem Endoprothetik-Zentrum gut aufgehoben. Die Patienten werden von erfahrenen Operateuren und durch ein interdisziplinäres Team behandelt, welches besonders die häufigen Zusatzerkrankungen im hohen Alter berücksichtigt“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, DGOOC-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Orientierung bietet die Endomap-Kliniksuche. Betroffene können schauen, welche zertifizierte Klinik sich in ihrer Nähe befindet. Anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2020 gibt die DGOU zudem Tipps, mit welchen Maßnahmen jeder selbst im Vorfeld das spätere OP-Ergebnis positiv beeinflussen kann: Eine gute Blutzuckereinstellung und Bewegung gehören dazu.

Pressemitteilungen der DGOU
Operationssituation

Neben Fachkompetenz und standardisierten Abläufen gehört auch Sozialkompetenz bei Ärzten und Pflegenden zu einer sicheren Patientenversorgung. Denn Experten zufolge gehen 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und zwischenmenschlichen Fertigkeiten zurück (1). Doch das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sogenannten Human Factors, spielt in der Ausbildung und in den Kliniken immer noch eine untergeordnete Rolle. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Welttages für Patientensicherheit am 17. September 2020 aufmerksam. „Das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten ist eine wichtige Säule der Patientensicherheit“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz. Das Prinzip „Sicherheitsfaktor Mensch“ diskutieren Experten am 17. September 2020, unter anderem von DGOU und Lufthansa Aviation Training (LAT), in einem Web-Seminar. Interessierte können ab 17:00 Uhr an der kostenfreien Online-Veranstaltung teilnehmen.

Pressemitteilungen der DGOU
Kind im Krankenhausbett

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU, DGKCH und VKO
Die Finanzierung der operativen Kinder- und Jugendmedizin ist unzureichend und muss deshalb auf den Prüfstand gestellt werden. Denn die Abrechnung nach Fallpauschalen im DRG-System (Diagnosis Related Groups) spiegelt nicht die tatsächlichen Kosten wider. Dadurch ist die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen gefährdet. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt deshalb im Zusammenschluss mit der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) die Bundesratsinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur besseren Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin. „Wir brauchen ein Finanzierungsmodell, das die besonderen Bedürfnisse von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen berücksichtigt und damit kostendeckend ist. Das ist bisher nicht der Fall“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn.

Die Teilnehmer der Summer School

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Medizinstudierende können sich noch bis zum 29. Juli für die Summer School 2020 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) anmelden. Bei dem „Schnupperkurs“ vom 23. bis zum 25. September 2020 in Sommerfeld bei Berlin bekommen angehende Mediziner auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der 12. Summer School stehen neben Diskussionsrunden zu Bewerbung, Karriereplanung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch vielfältige Workshops zu den Bereichen Arthroskopie, Endoprothetik, Osteosynthesetechniken, Nahttechniken sowie K-Taping und Manuelle Medizin.

Autofahrerin tippt ins Smartphone

Die Handynutzung beim Autofahren kann zu einem meterlangen Blindflug führen. Damit riskieren Verkehrsteilnehmer schon durch einen kurzen Blick aufs Smartphone einen Crash mit gesundheitlichen Folgen oder gar ihr Leben. Mit der Formel zum Weg-Zeit-Gesetz lässt sich die Blindfluglänge berechnen: Strecke ist gleich Zeit mal Geschwindigkeit. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 aufmerksam. Sie rät vor allem Jugendlichen, sich mit dieser Formel einmal zu verdeutlichen, wie lange sie ohne Sicht fahren, wenn sie am Handy daddeln. „Wir raten dringend, beim Autofahren das Handy beiseite zu legen. Denn viele Unfallverletzungen, die wir in der Notaufnahme sehen, sind durch sekundenlange Ablenkung des Fahrers entstanden“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Radfahrer

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) empfiehlt: Helm auf beim Fahrradfahren. Das gilt für Radler in jedem Alter und aktuell auch für die Menschen, die in der Corona-Krise zum Schutz vor Infektionen vom öffentlichen Nahverkehr auf das Fahrrad umsteigen. Auf digitalen Verkehrsschildern stand mancherorts der Hinweis: Mit dem Rad zur Arbeit schützt vor Infektion #FlattenTheCurve. „Der Umstieg auf das Rad aus Gründen des Infektionsschutzes ist zu begrüßen. Dabei aber bitte nicht den Kopfschutz vergessen. Im Falle eines Sturzes kann ein Helm dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Knöchel einer jungen Frau wird vom Arzt verbunden.

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU
Bitte gehen Sie in der aktuellen Situation mit nicht lebensbedrohlichen orthopädisch-unfallchirurgischen Verletzungen und akuten Schmerzen während der regulären Öffnungszeiten nicht zuerst in die Notfallambulanz einer Klinik, sondern in eine ambulante Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Ihrer Nähe.
Auch eine ambulante fachärztliche Versorgung am Wochenende ist, sofern in einem Bundesland nicht bereits flächendeckend Portalpraxen oder Notfallstrukturen außerhalb von Kliniken arbeiten, möglich.

Pressemitteilungen der DGOU
Gelenkprothese am Zeigefinger

Eine Arthrose an der Hand kann Betroffene im Alltag stark beeinträchtigen: Es kommt zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit. Alltägliche Handgriffe wie einen Schwamm auszudrücken werden zur Herausforderung. Anlässlich des Tags der Hand am 1. März 2020 weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) darauf hin, dass Schmerzfreiheit und der Erhalt der Beweglichkeit einen hohen Stellenwert in der Behandlung haben. Bewährt haben sich dabei konservative Maßnahmen wie Ruhigstellung, Injektionen, Medikamente oder Handtherapie. Wenn diese ausgeschöpft sind oder keinen Erfolg bringen, können handchirurgische Maßnahmen helfen. In den letzten Jahren wurde viel Neues im Bereich der Handchirurgie entwickelt, so gewinnen kleinste Fingergelenk-Prothesen an Bedeutung. „Die Hände sind für den Alltag unentbehrlich. Heute können wir die Beweglichkeit von Fingergelenken mit modernsten Implantaten erhalten. Sie bieten inzwischen eine Alternative zur operativen Versteifung“, hebt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der DGOU und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn den Fortschritt in der Medizin hervor.

Pressemitteilungen der DGOU
gezündeter Silvesterböller in Hand

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und DGH

An keinem anderen Tag im Jahr verletzen sich so viele Menschen die Hände wie an Silvester. Besonders unter Alkoholeinfluss missachten viele die Sicherheitsvorschriften beim Zünden von Böllern und Raketen; oftmals entstehen Verletzungen auch durch nicht-zertifizierte Billig-Feuerwerkskörper. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) rufen deshalb zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Feuerwerk auf und geben Tipps für ein sicheres Silvestervergnügen.

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