Pressemitteilungen der DGOU

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Kinder in reflektierender Kleidung bei Nacht

Orthopäden und Unfallchirurgen starten mit reflektierender Mütze die Aktion „Mit Sicherheit durch den Winter“

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) rät Fußgängern, sich in der kalten Jahreszeit gut sichtbar durch den Straßenverkehr zu bewegen. Wie das gehen kann, hat sie kürzlich auf ihrem Jahreskongress in Berlin gezeigt und als Beispiel eine Mütze mit reflektierenden Elementen vorgestellt. Sobald diese in der Dunkelheit von einem Scheinwerfer angestrahlt wird, fangen Bommel, Schriftzug und Saum an zu leuchten. Die Aktion „Mit Sicherheit durch den Winter“ stieß auf großes Interesse unter Deutschlands Orthopäden und Unfallchirurgen: Denn sie alle eint die Erfahrung, von Herbst bis Frühjahr immer wieder eine Vielzahl von verletzten Fußgängern versorgen zu müssen, die im Dunkeln übersehen wurden und einem Unfall mit einem Pkw-Fahrer zum Opfer fielen. „Reflektierende Kleidung erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr und hilft Fußgängern, sich vor einem Crash zu schützen", sagt Professor Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

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DKOU Preisverleihung

„Forschen, fördern, versorgen: Highlights vom DKOU 2018“

Herausragende wissenschaftliche Arbeiten würdigten die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC) auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Der Kongress fand vom 23. bis zum 26. Oktober 2018 in Berlin statt.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) haben einen herausragenden Medienbeitrag des Deutschlandfunks Kultur mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) 2018 ausgezeichnet. Der Gewinnerbeitrag demonstriert überzeugend, wie modernste Orthopädietechnik den menschlichen Körper nach Funktionsverlust oder einer Amputation von Gliedmaßen unterstützen kann. Daneben fand ein Beitrag des Magazins GEO besondere Beachtung, welcher mit einer originellen Idee und herausragender Bildsprache einen neuen Blick auf den menschlichen Rücken ermöglicht. Der Beitrag erhielt dafür einen Sonderpreis. Die JOU-Verleihung fand auf der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 23. Oktober 2018 in Berlin statt.

Ältere Dame mit Kind fahren Fahrrad

Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter. An diese Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sollten sich aufgrund ihrer hohen Verletzungsgefahr insbesondere auch ältere Menschen halten. Denn die heute veröffentlichte endgültige Verkehrsunfallstatistik von 2017 zeigt: Vor allem ältere Fahrradfahrer verunfallen und verletzen sich. Von den 2017 insgesamt 382 getöteten Fahrradfahrern waren 155 älter als 75 Jahre: darunter 44 Pedelec-Fahrer von insgesamt 68 und 111 Fahrradfahrer von insgesamt 314. In der Altersgruppe ab 60 Jahre liegt die Helmtragequote jedoch unter 30 Prozent. „Bei den schweren Verletzungen ist vor allem der Kopf betroffen. Gerade auf den von Senioren gern genutzten Pedelecs ist ein Kopfschutz wichtiger denn je“, sagt Prof. Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Knie

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU, AE, DKG und BVOU

In der am 19. Juni 2018 von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie unter dem Titel „Knieprothesen – starker Anstieg und große regionale Unterscheide“ werfen die Autoren die Frage auf: „Wird vorschnell operiert?“ Dazu beziehen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE), die Deutsche Kniegesellschaft (DKG) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) wie folgt Stellung: Der Anstieg für den Ersatz eines künstlichen Kniegelenkes seit 2009 liegt mit acht Prozent im internationalen Durchschnitt. Die Fachgesellschaften erwarten aufgrund des demografischen Wandels jedoch noch höhere Zahlen: Denn Deutschland befindet sich beim Altersdurchschnitt der Bevölkerung weltweit in einer Spitzengruppe. Daher verstärken die Fachgesellschaften DGOU, AE, DKG und BVOU seit Jahren ihre Maßnahmen im Bereich der Kniegelenkerkrankungen – sowohl für die qualitätsgesicherte chirurgische Versorgung durch die Initiative EndoCert® zur Zertifizierung von endoprothetischen Versorgungszentren als auch für gelenkerhaltende Behandlungsmaßnahmen. „Diese Strategie kann aber nur dann noch erfolgreicher sein, wenn die Qualität und konservative Behandlung zukünftig wieder besser vergütet werden“, sagt Prof. Dr. Carsten Perka, DGOU-Vizepräsident und AE-Präsidiumsmitglied.

Fussball

Auch für Freizeitsportler gilt: vor dem Fußballspielen aufwärmen. Mit speziellen Aufwärmprogrammen lässt sich das Verletzungsrisiko von Knieverletzungen um bis zu 50 Prozent reduzieren. Denn aufgrund der spieltypischen Sprung- und Abbremsbewegungen kommen Kreuzbandrupturen im Ballsport besonders häufig vor. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft hin. Geeignet ist ein 20- bis 30-minütiges Zirkeltraining mit Lauf-, Balance-, Sprung- und Kraftübungen. Mit einem Sprungtest können Sportler zudem klären, ob bei ihnen eine funktionelle X-Bein-Stellung vorliegt und damit das Risiko für eine Knieverletzung erhöht ist. Der Sprungtest und die Präventionsübungen werden in der neuen Broschüre „Stop X“ der DGOU-Sektion Deutsche Kniegesellschaft (DKG) ausführlich beschrieben. Das 30-seitige Programm zur Prävention von Sportverletzungen am Kniegelenk steht kostenfrei zum Download auf der DGOU-Website zur Verfügung. „Prävention im Sport muss noch eine viel größere Beachtung bekommen. Denn damit können Verletzungen deutlich reduziert werden“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dr. Werner Siebert.

Babyhüfte

Babys werden von ihren Eltern gerne am Körper getragen, um ihnen ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln. Richtig getragen, wird auch die gesunde Ausbildung der Babyhüfte gefördert. Dabei werden die Beine des Säuglings auseinandergespreizt und die Knie befinden sich angewinkelt auf Nabelhöhe. Diese Anhock-Spreizstellung der Hüften entspricht auch der natürlichen Stellung im Mutterleib. Die Oberschenkelknochen wirken in dieser Haltung mit ihren Hüftköpfen optimal auf die Hüftpfannen ein. Richtig gebundene Tragetücher und ausgewählte Tragehilfen unterstützen diese hüftfreundliche Haltung. „Eine gesunde Hüfte im Kindesalter ist die Grundlage für ein schmerzfreies Leben im Alter“, sagt Prof. Dr. Werner Siebert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Ärztlicher Direktor der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel.

Workshop

Bewerbung bis zum 1. August 2018 für 30 Plätze

Medizinstudierende können sich noch bis zum 1. August 2018 für die Summer School der DGOU und des BVOU anmelden. Bei dem „Schnupperkurs“ vom 26.-28.09.2018 in Ludwigshafen bekommen angehende Mediziner auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der zehnten Summer School stehen unter anderem Diskussionsrunden zur Karriereplanung sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Workshops können die Nachwuchsmediziner Verfahren wie die Osteosynthese, Arthroskopie und Endoprothetik selbst erproben und damit umfassende Einblicke in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie gewinnen.

Fahrrad im Autoverkehr

Berlin, 19.04.2018: Zum Start in die Fahrradsaison ist wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Radlern notwendig – insbesondere an Kreuzungen. Hier sollten rechtsabbiegende Lkw- und Pkw-Fahrer und geradeaus fahrende Fahrradfahrer besser aufeinander achten und möglichst Blickkontakt miteinander aufnehmen. So können Radler sicher sein, dass sie von Rechtsabbiegern wahrgenommen werden und ihnen die zustehende Vorfahrt auch gewährt wird. Denn immer wieder kommt es zu Unfällen, bei denen Fahrzeugführer den Radler nicht oder zu spät erkennen und beim Abbiegen mit ihm zusammenstoßen.

Arzt, Patient, Wirbelsäule

Die DGOU und der BVOU weisen anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15.03.2018 auf die Nationale VersorgungsLeitlinie nicht-spezifischer Kreuzschmerz (NVL) als Version für Patienten hin. Die Patientenleitlinie informiert Betroffene darüber, wie Kreuzschmerzen aus ärztlicher Sicht eingeordnet und behandelt werden können. Beispielsweise erklärt sie, warum Bewegung statt Bettruhe bei nicht-spezifischen Kreuzschmerzen wichtig ist und Ärzte häufig nicht sofort eine Bildgebung veranlassen. Die 100-seitige Publikation können sich Betroffene auf der Website des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) unter www.patienten-information.de herunterladen. „Vielfach suchen Patienten nach vertrauenswürdigen Quellen im Internet. Mit der Patientenleitlinie erhalten sie Einblick in die ärztliche Vorgehensweise bei Rückenschmerzen. Den behandelnden Mediziner kann die Leitlinie jedoch nicht ersetzen“, erläutert DGOU- und DGOOC-Generalsekretär Prof. Bernd Kladny.

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