Pressemitteilungen der DGOU

Grafik: Helm auf beim Radfahren!

Während die meisten Eltern ihrem Kind einen Helm aufsetzen, tragen sie selbst oftmals keinen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) hin. Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen: Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter. Im Falle eines Sturzes kann ein Helm dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern. „Wirken Erwachsene nicht als Vorbild, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder später im Jugend- und Erwachsenenalter weiterhin einen Helm tragen“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Reinhard Hoffmann. Dass Eltern ihrem Kind einen Helm aufsetzen und auch selbst zum Helm greifen sollten, verdeutlicht die DGOU mit einer Grafik.

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Die DGOU und BVOU loben im Jahr 2017 zum 8. Mal den Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) aus. Mit der Würdigung herausragender Publikationen aus den Bereichen Print, Rundfunk sowie Online-Medien möchten die Verbände die Qualität der Berichterstattung über orthopädisch-unfallchirurgische Themen fördern und die wachsende Bedeutung des Faches in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Bewerbungen können bis zum 30.08.2017 eingereicht werden. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 € dotiert. Er kann von der Jury auf mehrere Arbeiten aufgeteilt werden.

Der Alltag bietet viele Chancen, sich zu bewegen und damit die Rückenmuskulatur zu stärken. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zum Tag der Rückengesundheit am 15. März 2017 hin. Denn viele Menschen verbringen ihren Tag am Schreibtisch – häufig in Fehlhaltungen – und vernachlässigen den Ausgleich. Treffen schlecht trainierte Bauch- und Rückenmuskeln auf einen bewegungsarmen Alltag, können Rückenschmerzen die Folge sein. „Wir möchten dazu ermutigen, die vielen täglichen Bewegungsmöglichkeiten aufzuspüren und dem Rücken zuliebe zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Bernd Kladny, stellvertretender DGOU-Generalsekretär. Einer von weiteren Tipps für Arbeitsplatz, Arbeitsweg und Freizeit heißt daher: den Fahrstuhl meiden und stattdessen die Treppe nehmen.

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Foto: Wirbelsäule

Deutsche Ärzte setzen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) zur Diagnostik bei Patienten mit Rückenschmerzen angemessen ein. Das lässt sich aus Daten der Nationalen Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz, Versorgungsdaten aus Arztpraxen in Baden-Württemberg und Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) schließen. Darauf weisen nun und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) in einer gemeinsamen Stellungnahme hin.

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Foto: Kalenderblatt

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) schreiben 2017 wieder zahlreiche Preise und Stipendien aus. Die Preisträger werden im Rahmen des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) geehrt. Der DKOU 2017 findet vom 24. - 27. Oktober 2017 in Berlin statt.

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Prof. Dr. Ingo Marzi und Prof. Dr. Andrea Meurer

Prof. Dr. Ingo Marzi ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Er ist Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft übernimmt Prof. Dr. Andrea Meurer. Sie ist damit die erste Frau an der Spitze der DGOU. Meurer ist Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt am Main. Die DGOU-Mitgliederversammlung wählte Marzi und Meurer im Oktober 2016 für die Amtszeit vom 01.01.-31.12.2017 an die Spitze der Fachgesellschaft.

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Die DGOU und die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik sehen die Patientensicherheit und die hohen Qualitätsstandards in der orthopädischen Versorgung gefährdet. Grund sind erneute Kürzungen bei der Leistungsvergütung der sogenannten Diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG): Die Pauschalen für den Hüftgelenksersatz und für zahlreiche Maßnahmen bei der Wirbelsäulen-Therapie werden zum 1.1.2017 gesenkt, so der Beschluss der Selbstverwaltungspartner im deutschen Gesundheitswesen.

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Gemeinsame Pressemitteilung der DGOU und des BVOU

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben heute zwei herausragende Medienbeiträge von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie 2016 (JOU) ausgezeichnet. Die Gewinnerbeiträge berichten über Arthrose als vergessene Volkskrankheit und vom Rücken als meisterhafte Entwicklung der Evolution. Besondere Beachtung erhielt auch das Sonderheft Hörzu Gesundheit „Starke Knochen – Gesunde Gelenke“. Die Jury entschied sich, dafür erstmals einen JOU-Sonderpreis zu vergeben, um den Sammelbeitrag entsprechend zu würdigen. Die Verleihung fand auf der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin statt.

Pressemitteilung zur Verkehrsunfallstatistik:

pm verkehrsunfallstatistik© Andrey Popov/FotoliaDie Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sieht die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2015 mit Sorge: 3.459 Menschen wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen getötet. Im Vergleich zum Vorjahr (3.377) ist das ein Anstieg um 2,4 Prozent. Damit ist die Anzahl der Unfalltoten zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Zuvor war die Zahl der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer mit wenigen Ausnahmen über drei Jahrzehnte kontinuierlich gesunken. „Diese Bilanz zeigt, dass sinkende Unfallzahlen kein Selbstläufer sind und sämtliche Anstrengungen zur Unfallprävention nicht nachlassen dürfen“, sagt DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Reinhard Hoffmann. Viele Unfälle gehen laut Unfallexperten auf Handy-Nutzung und Alkohol am Steuer zurück. Hier sieht die DGOU Handlungsbedarf und rät zu einer konsequenten „Handy-Diät“ im Straßenverkehr sowie Einhaltung der Null-Promille-Grenze.

Die Summer School der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) gibt Medizinstudierenden auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre berufliche Zukunft zu werfen. Die angehenden Ärzte können vom 19. bis zum 20. September 2016 in Frankfurt am Main umfassende Einblicke in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie sammeln. Auf dem Programm der achten Summer School stehen unter anderem Diskussionsrunden rund um Themen wie Karriereplanung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In praktischen Workshops können sich die Nachwuchsmediziner zudem beispielsweise in Verfahren der Osteosynthese erproben. Die Bewerbungsfrist für die Summer School 2016 läuft bis zum 15. Juli 2016.

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