Pressemitteilungen der DGOU

Radfahrer

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) empfiehlt: Helm auf beim Fahrradfahren. Das gilt für Radler in jedem Alter und aktuell auch für die Menschen, die in der Corona-Krise zum Schutz vor Infektionen vom öffentlichen Nahverkehr auf das Fahrrad umsteigen. Auf digitalen Verkehrsschildern stand mancherorts der Hinweis: Mit dem Rad zur Arbeit schützt vor Infektion #FlattenTheCurve. „Der Umstieg auf das Rad aus Gründen des Infektionsschutzes ist zu begrüßen. Dabei aber bitte nicht den Kopfschutz vergessen. Im Falle eines Sturzes kann ein Helm dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Knöchel einer jungen Frau wird vom Arzt verbunden.

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU
Bitte gehen Sie in der aktuellen Situation mit nicht lebensbedrohlichen orthopädisch-unfallchirurgischen Verletzungen und akuten Schmerzen während der regulären Öffnungszeiten nicht zuerst in die Notfallambulanz einer Klinik, sondern in eine ambulante Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Ihrer Nähe.
Auch eine ambulante fachärztliche Versorgung am Wochenende ist, sofern in einem Bundesland nicht bereits flächendeckend Portalpraxen oder Notfallstrukturen außerhalb von Kliniken arbeiten, möglich.

Pressemitteilungen der DGOU
Gelenkprothese am Zeigefinger

Eine Arthrose an der Hand kann Betroffene im Alltag stark beeinträchtigen: Es kommt zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit. Alltägliche Handgriffe wie einen Schwamm auszudrücken werden zur Herausforderung. Anlässlich des Tags der Hand am 1. März 2020 weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) darauf hin, dass Schmerzfreiheit und der Erhalt der Beweglichkeit einen hohen Stellenwert in der Behandlung haben. Bewährt haben sich dabei konservative Maßnahmen wie Ruhigstellung, Injektionen, Medikamente oder Handtherapie. Wenn diese ausgeschöpft sind oder keinen Erfolg bringen, können handchirurgische Maßnahmen helfen. In den letzten Jahren wurde viel Neues im Bereich der Handchirurgie entwickelt, so gewinnen kleinste Fingergelenk-Prothesen an Bedeutung. „Die Hände sind für den Alltag unentbehrlich. Heute können wir die Beweglichkeit von Fingergelenken mit modernsten Implantaten erhalten. Sie bieten inzwischen eine Alternative zur operativen Versteifung“, hebt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der DGOU und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn den Fortschritt in der Medizin hervor.

Pressemitteilungen der DGOU
gezündeter Silvesterböller in Hand

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und DGH

An keinem anderen Tag im Jahr verletzen sich so viele Menschen die Hände wie an Silvester. Besonders unter Alkoholeinfluss missachten viele die Sicherheitsvorschriften beim Zünden von Böllern und Raketen; oftmals entstehen Verletzungen auch durch nicht-zertifizierte Billig-Feuerwerkskörper. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) rufen deshalb zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Feuerwerk auf und geben Tipps für ein sicheres Silvestervergnügen.

Pressemitteilungen der DGOU
Beratungsgespräch

Statements von DGOU und DGOOC

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) machen sich für mehr Patientenrechte stark. In einem Positionspapier vom 24. Oktober 2019 drängt die AOK auf eine Reform des seit 2013 geltenden Patientenrechtegesetzes. Darin fordert sie unter anderem Informationspflichten über vermutete Behandlungs- und Pflegefehler auch ohne aktive Nachfrage von Patienten sowie Beweiserleichterungen bei Schäden durch Medizinprodukte und Arzneimittel. Zu diesen Punkten des Positionspapiers, insbesondere zu den vorgeschlagenen Änderungen an der Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV), haben die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) jetzt Statements veröffentlicht.

Pressemitteilungen der DGOU
Verleihung mit dem Geehrten

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zeichneten den herausragenden Tagesspiegel-Beitrag „Ein zufriedenes Leben“ von Ingo Bach mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) 2019 aus. Der Autor entwickelt darin das beeindruckende Porträt eines Menschen, der nach einem Badeunfall vom Hals abwärts gelähmt ist, aber dennoch seinen Lebensmut behält und Kraft aus kleinen körperlichen Erfolgen schöpft. Die JOU-Verleihung fand auf der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 22. Oktober 2019 in Berlin statt.

Pressemitteilungen der DGOU
Notfall

Stellungnahme der DGOU

„Wir sprechen uns gegen die eigenständige Durchführung von invasiven Maßnahmen durch Notfallsanitäter aus. Eine Substitution ärztlicher Leistung gerade im Kontext einer Notfallsituation wird von uns zum Wohle und zum Schutz der erkrankten und verletzten Patienten abgelehnt. Die Bedeutung gut ausgebildeter Notfallsanitäter wird ausdrücklich bejaht. Eine Substitution ärztlicher Leistung hingegen führt im Schadensfall zur Frage der Übernahme juristischer Konsequenzen. Im Rahmen der Daseinsvorsorge kann vom Staat erwartet werden, eine ausreichende Struktur in der Notfallversorgung mit Notärzten, Notdienst tuenden Ärzten und Notaufnahmen der Krankenhäuser zu schaffen und zu unterhalten. Dies muss unabhängig von wirtschaftlichen Erwägungen bereitgestellt werden“, sagte DGU-Generalsekretär und stellvertretender DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig im Vorfeld der Bundesrat-Plenarsitzung am 11. Oktober 2019. Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes.

Pressemitteilungen der DGOU
Älterer Patient

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und DGU

Senioren verletzen sich schnell im Alltag: Schon ein Sturz aus Standhöhe kann zu einem Oberschenkelhalsbruch führen. Neben dem Sturz ist die Ursache für den Knochenbruch Osteoporose – der im Alter auftretende Verlust an Knochenmasse und die damit verbundene Bruchanfälligkeit. Kommt es zu einer Verletzung, können sich ältere Patienten in einer Klinik mit dem Qualitätssiegel AltersTraumaZentrum DGU® behandeln lassen: Im Oktober wird die 100. Einrichtung zertifiziert. In den nächsten Jahren sollen noch bis zu 100 Kliniken dazukommen. Darauf machen die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Internationalen Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2019 aufmerksam. Eine Übersichtskarte mit den zertifizierten Zentren steht zur Einsicht unter www.alterstraumazentrum-dgu.de zur Verfügung.

Pressemitteilungen der DGOU
Hüftgelenk

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und AE

Bei der Indikationsstellung für einen künstlichen Gelenkersatz an Hüfte oder Knie trägt der Patient den entscheidenden Anteil. Ein „Muss“ für eine Operation gibt es aus ärztlicher Sicht nicht. Denn nicht der Röntgenbefund einer Arthrose bzw. der Grad des Knorpelverschleißes sind ausschlaggebend für die Operationsentscheidung, sondern der Leidensdruck des Patienten. Vier Kriterien helfen dem Patienten bei seiner OP-Entscheidung. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gemeinsam mit der AE - Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) hin.

OP-Situation

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und DGU

Das Überleben von Verletzten mit Schuss- und Explosionsverletzungen bei einer lebensbedrohlichen Einsatzlage wie einem Massenanfall von Verletzten im Terrorfall/Amoklauf (TerrorMANV) hängt maßgeblich von einer schnellen Blutungskontrolle ab. Dafür hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) jetzt ein Notfall-OP-Set zusammengestellt, das speziell auf lebensrettende Notfalloperationen zur Versorgung von sogenannten Höhlenblutungen ausgerichtet ist: Es enthält chirurgische Instrumente, um stark blutende Wunden im Brust-, Bauch- und Beckenraum zu versorgen. „Die richtige Materialbewirtschaftung ist ein wesentlicher Aspekt, um in Ausnahmesituationen die bestmögliche Versorgung der Patienten ermöglichen zu können", sagt Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, DGU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Die Fachgesellschaft empfiehlt Kliniken, das Spezial-Set (auch OP-Sieb genannt) für kritische Lagen in ausreichender Menge bereitzuhalten. Ein Beitrag zu diesem Thema ist jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Unfallchirurg“ erschienen.

X

Right Click

No right click

Um die Website optimal gestalten und Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. > Zur Datenschutzerklärung