Pressemitteilungen der DGOU

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Prof. Dr. Dieter C. Wirtz und Prof. Dr. Michael J. Raschke

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat ihre Führungsspitze für ein weiteres Jahr bestätigt. Auch in 2021 ist Prof. Dr. Dieter C. Wirtz der Präsident der DGOU. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft bleibt bei Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) übernimmt für ein weiteres Jahr das Amt des Generalsekretärs. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach ist erneut stellvertretender Generalsekretär.

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gezündeter Silvesterböller in Hand

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und DGH

Das diesjährige coronabedingte Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper sollte nicht als Anlass dienen, nicht-zertifizierte Pyrotechnik zu beschaffen und zu zünden – denn dabei besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Schon mit legalem Feuerwerk verletzen sich jedes Jahr an Silvester sehr viele Menschen die Hände – oftmals schwer und mit katastrophalen Folgen.

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Frau am Schreibtisch hält sich den schmerzenden Rücken

In der kalten Jahreszeit sind Menschen gern in warmen Räumen und bewegen sich dann weniger. Das tut dem Rücken nicht gut, er meldet sich mit Schmerzen. „Dieses Warnsignal sollte man ernst nehmen und darauf reagieren – nämlich mit Bewegung“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Mit 30 Minuten gezielter Bewegung am Tag tut man seinem Rücken etwas Gutes. Denn sitzt der Mensch zu viel, bauen sich Muskeln ab und Verspannungen nehmen zu. Durch selbstgeschaffene Heimarbeitsplätze, etwa am Küchentisch, nimmt die Rückenbelastung zu. Kalte Zugluft durch häufiges Durchlüften zur Corona-Prävention kann den Rücken zusätzlich strapazieren.

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Feuerwehrauto fährt an Silvester durch dunkle Straße. Im Hintergrund ein Feuerwerk.

Ob es zu einem Feuerwerksverbot an Silverster im Corona-Jahr kommen wird, entscheidet die Politik in dieser Woche. Orthopäden und Unfallchirurgen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) äußern sich in einer Stellungnahme zum möglichen Verbot und worauf sich die Notaufnahmen in der Nacht zum Jahreswechsel bereits jetzt einstellen.

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Arzt erklärt Frau Wirbelsäule

Jahrespressekonferenz von DGOU und BVOU
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben heute auf ihrer Jahrespressekonferenz Vorschläge für einen Strukturwandel der Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungsapparat gemacht. Der Patient müsse durch ein flächendeckendes Versorgungsnetzwerk gezielt geleitet werden. Der Behandlungsweg führe ausgehend von einer starken ambulanten Versorgung mit niedergelassenen Fachärzten über Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungstufen und, falls erforderlich, Rehabilitationseinrichtungen wieder zurück zum Facharzt. Bisweilen verhindern die Sektorengrenzen eine nahtlose verzahnte Versorgung. Zudem wissen Patienten oftmals nicht, ob sie für ihre Beschwerden am Muskel-Skelett-System ambulant, im Krankenhaus oder in einem Spezialzentrum am besten aufgehoben sind. Nicht alle können alles und überall versorgen, sind sich die Experten einig. Vielmehr bräuchte es einheitlich festgelegte Qualitätsanforderungen, um zu entscheiden, von wem und wo welche Erkrankung versorgt werden darf. Der Ausbau der Versorgungsforschung würde hier helfen, um Versorgungsprozesse besser zu bewerten. Auch könnte die Digitalisierung in der Medizin einen wichtigen Beitrag leisten.

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Helmut Broeg und Susanne Donner

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zeichneten heute den herausragenden Beitrag „Operation Knie“ von Helmut Broeg und Susanne Donner mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) 2020 aus. „Der Text nähert sich umfassend einem Thema, das viele Patienten interessiert: Welche nicht-operativen Möglichkeiten gibt es bei Knieschmerzen? Er fußt auf einer umfassenden Recherche und gibt die Ergebnisse laienverständlich und spannend wieder. Damit kann er für viele Betroffene eine hilfreiche Orientierung sein“, fasst Juryvorsitzender Univ.- Prof. Dr. med. Karsten E. Dreinhöfer das Ergebnis der Jurysitzung zusammen. Die JOU-Verleihung fand im Rahmen der gemeinsamen virtuellen Jahrespressekonferenz von DGOU und BVOU statt.

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Zwei Frauen bei Outdoor-Übungen

Der Aufbau von Knochenmasse ist in jedem Alter möglich und auch nötig. Denn feste Knochen sind das Fundament für ein stabiles Muskel-Skelett-System. Schwachen Knochen hingegen fehlt es an Festigkeit. Sie sind dann von Osteoporose betroffen und brechen leichter. Eine gezielte Osteoporose-Prävention beginnt bereits im Kindesalter und setzt sich im Erwachsenen- und Rentenalter fort. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober 2020 hin. „Der Körper erneuert die Knochen lebenslang, um den Knochenapparat stabil zu halten. Die Basis für feste Knochen wird jedoch schon in jungen Jahren gelegt“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die DGOU hat die wichtigsten „Knochenstarkmacher“ für unterschiedliche Lebensabschnitte zusammengetragen. Grundsätzlich gilt: viel Bewegung, kalziumreiche Ernährung und viel frische Luft zur Anregung der körpereigenen Vitamin-D-Bildung sowie die Vermeidung von Knochenräubern wie Nikotin und Alkohol. Der erste Knochenbruch sollte immer als Alarmzeichen für Osteoporose beachtet werden.

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Frau mittleren Alters besucht ältere Dame am Krankenbett

Insbesondere ältere Menschen können im Vorfeld einer Operation an Hüfte oder Knie viel für deren Erfolg tun. Dazu gehört die richtige Wahl der Einrichtung. Endoprothetik-Zentren bieten ein auf ältere Menschen zugeschnittenes Therapiekonzept. Sie tragen das Gütesiegel EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). „Bei einem künstlichen Gelenkersatz sind ältere Menschen in einem Endoprothetik-Zentrum gut aufgehoben. Die Patienten werden von erfahrenen Operateuren und durch ein interdisziplinäres Team behandelt, welches besonders die häufigen Zusatzerkrankungen im hohen Alter berücksichtigt“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, DGOOC-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Orientierung bietet die Endomap-Kliniksuche. Betroffene können schauen, welche zertifizierte Klinik sich in ihrer Nähe befindet. Anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2020 gibt die DGOU zudem Tipps, mit welchen Maßnahmen jeder selbst im Vorfeld das spätere OP-Ergebnis positiv beeinflussen kann: Eine gute Blutzuckereinstellung und Bewegung gehören dazu.

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Operationssituation

Neben Fachkompetenz und standardisierten Abläufen gehört auch Sozialkompetenz bei Ärzten und Pflegenden zu einer sicheren Patientenversorgung. Denn Experten zufolge gehen 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und zwischenmenschlichen Fertigkeiten zurück (1). Doch das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sogenannten Human Factors, spielt in der Ausbildung und in den Kliniken immer noch eine untergeordnete Rolle. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Welttages für Patientensicherheit am 17. September 2020 aufmerksam. „Das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten ist eine wichtige Säule der Patientensicherheit“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz. Das Prinzip „Sicherheitsfaktor Mensch“ diskutieren Experten am 17. September 2020, unter anderem von DGOU und Lufthansa Aviation Training (LAT), in einem Web-Seminar. Interessierte können ab 17:00 Uhr an der kostenfreien Online-Veranstaltung teilnehmen.

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Kind im Krankenhausbett

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU, DGKCH und VKO
Die Finanzierung der operativen Kinder- und Jugendmedizin ist unzureichend und muss deshalb auf den Prüfstand gestellt werden. Denn die Abrechnung nach Fallpauschalen im DRG-System (Diagnosis Related Groups) spiegelt nicht die tatsächlichen Kosten wider. Dadurch ist die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen gefährdet. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt deshalb im Zusammenschluss mit der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) die Bundesratsinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur besseren Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin. „Wir brauchen ein Finanzierungsmodell, das die besonderen Bedürfnisse von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen berücksichtigt und damit kostendeckend ist. Das ist bisher nicht der Fall“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn.

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