Pressemitteilungen zum DKOU

Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) haben heute zwei herausragende Medienbeiträge von Focus und rbb mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie 2015 (JOU) ausgezeichnet. Die Gewinnerbeiträge berichten vom Wunderwerk Hüfte und dem rätselhaften Aufbau der Bandscheibe. Die Verleihung fand auf der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) statt.

Katrin EwertKatrin Ewert erhielt den JOU 2015 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für ihre Reportage „Aus der Bandscheiben-Werkstatt“. Sie erschien am 18. November 2014 im Focus-Magazin-Gesundheit. In ihrem Beitrag beschreibt sie die Anstrengungen von Forschern und Medizinern, den Bauplan einer Bandscheibe zu entschlüsseln und den Wunsch, lädierte Bandscheiben durch Metall-Prothesen oder Biomaterial ersetzen zu können. Für die Jury hat die Preisträgerin damit ein aktuelles Forschungsthema originell, verständlich und informativ aufbereitet: Durch ihre bildhafte und spannende Sprache ist es ihr gelungen, den Leser in ein Medizin-Labor mitzunehmen und ihm Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Wissenschaft zu geben.

Cornelia Fischer-BöroldCornelia Fischer-Börold erhielt den JOU 2015 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für ihre Buch- und Regiearbeit bei der Reportage „Praxis-Check Hüfte – Aus Alt mach Neu“, die am 17.06.2015 beim Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) ausgestrahlt wurde. Der Beitrag zeigt vier Menschen, die ihr Hüftleiden behandeln lassen. Die Jury lobte die langfristige Begleitung der Patienten: von der Diagnose und der Entscheidung für oder gegen eine Hüft-OP über die Therapie bis hin zur Rehabilitation. Außerdem gewährt der Beitrag einen mitunter intimen Einblick in den Alltag. Das ermöglicht dem Zuschauer, mit den Protagonisten mitzufühlen und deren Hoffnungen, Ängste, Sorgen und Erfolge intensiv mitzuerleben.

Der JOU würdigt jährlich seit 2010 herausragende Medienbeiträge über orthopädisch-unfallchirurgische Themen aus den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Internet. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wurde dieses Jahr zweigeteilt. Der siebenköpfigen Jury lagen insgesamt 15 Bewerbungen vor. Davon kamen fünf aus dem Bereich Print, acht aus dem Bereich Fernsehen und jeweils einer aus dem Hörfunk- bzw. Onlinebereich.

Der JOU-Jury 2015 gehörten an:

  • Ingo Bach, Chefredakteur der Tagesspiegel-Gesundheitsprojekte und Preisträger JOU 2014
  • Susanne Herda, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DGOU
  • Gerda Kneifel, freie Medizinjournalistin
  • Ines Landschek, freie Medizinjournalistin, Redakteurin der Mitteilungen und Nachrichten Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Dr. med. Kay Schmidt-Horlohé, Oberarzt, Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, BG-Unfallklinik Frankfurt
  • Dr. Harold Woetzel, freier Autor und Regisseur und Preisträger JOU 2012
  • Juryvorsitzender: Univ.- Prof. Dr. med. Karsten Dreinhöfer, Vizepräsident Berufsverband (BVOU) sowie Chefarzt Orthopädie, Medical Park Berlin Humboldtmühle, und Professor für muskuloskeletale Rehabilitation, Prävention und Versorgungsforschung am Centrum für Sportwissenschaften und Sportmedizin (CSSB) und am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Der Bewerbungsschluss für den Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie endet jedes Jahr am 30. August. Eingereicht werden können Beiträge, die im davor laufenden Jahr zwischen dem 01. September und 30. August in einem deutschsprachigen Medium erschienen sind. Die Jury bewertet alle Beiträge in einem eintägigen, aufwendigen Sichtungsverfahren.

Weitere Informationen:

www.dgou.de
www.bvou.net

Kontakt für Rückfragen:

Susanne Herda
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -00
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sabine Franzke-Helmts
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 79744455
Telefax: +49 (0)30 79744445
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