Die Stiftung Oskar-Helene-Heim fördert die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin. Als besonderes Förderprojekt verleiht die Stiftung jährlich den mit 50.000 € dotierten Oskar Medizin-Preis. Mit diesem Medizinpreis werden hervorragende Leistungen gewürdigt und die Weiterführung von Forschungen unterstützt.

Im Jahr 2020 wird dieser Medizinpreis auf dem Gebiet der
Orthopädie und Unfallchirurgie ausgeschrieben.

Je circa 200.000 Hüft- und Kniegelenksendoprothesen werden jährlich in Deutschland implantiert. Die hohe Qualität der Produkte und der operativen Versorgung hat zu einem deutlichen Rückgang der Frühkomplikationen geführt. Bei Standzeiten länger als 15 Jahren treten jetzt aber neue, bisher wenig beachtete Komplikationen in den Blickpunkt. Beispiele sind die Zunahme periprothetischer Frakturen, Spätinfektionen, deren Ursache häufig unklar ist, mögliche Langzeitreaktionen auf Metallkomponenten, plötzliche Spätluxationen u. a. Diese Herausforderungen brauchen dann in der Ursachenanalyse und der Therapie das Zusammenwirken unterschiedlichster Spezialisierungen und Fachgebiete. Die interprofessionelle Zusammenarbeit ist auch das zentrale Thema des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2020 mit dem Motto „Vereinte Vielfalt“, in dessen Rahmen der Preis verliehen wird.

Zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie soll mit dem Oskar Medizinpreis 2020 ein/e Mediziner/in oder Wissenschaftler/in ausgezeichnet werden, die/der zum Thema “Langzeitkomplikationen nach Gelenkersatz“ besonders relevante Ergebnisse der Grundlagen- und/oder klinischen Forschung in Deutschland erzielt hat.

Der prämierte Erkenntnisgewinn soll für eine breite Öffentlichkeit vermittelbar sein.

Dem Antrag sollen der Lebenslauf, die wichtigsten Arbeiten aus den letzten drei Jahren zum genannten Thema (Arbeiten, die bereits eine anderweitige Prämierung erhalten haben, sind ausgeschlossen) sowie eine inhaltliche Zusammenfassung der Forschungsergebnisse ergänzt um die weitere Forschungsplanung beigefügt werden.

Das Preisgeld ist für Forschungszwecke nach der freien Entscheidung des Preisträgers zu verwenden. Der Preisträger hat der Stiftung diese Verwendung in geeigneter Weise zu belegen.

Der Antrag ist bis zum 31. Mai 2020 bei der Stiftung Oskar-Helene-Heim, Walterhöferstr. 11, 14165 Berlin; einzureichen; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen erteilt der Geschäftsführer der Stiftung - Tel. 030 - 8102-1100

www.stiftung-ohh.de


Zweck der Stiftung Oskar-Helene-Heim ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin, insbesondere der Orthopädie, der Lungenheilkunde, Gastroenterologie und Viszeralchirurgie sowie der Orthopädietechnik. Zu diesem Zweck unterstützt die Stiftung Forschungsprojekte oder sonstige gemeinnützige gesundheitsfördernde Vorhaben, verleiht Stipendien und vergibt jährlich den Oskar Medizinpreis und die Helene-Medaille. Die Stiftung ist darüber hinaus Teilhaber am HELIOS Klinikum Emil von Behring im Berliner Südwesten. Seit 2004 besteht mit der HELIOS Kliniken GmbH durch die Eingliederung der damaligen Zentralklinik Emil von Behring eine strategische Partnerschaft. Gegründet wurde die Stiftung 1966. Bis zum Jahr 2000 war sie Träger des renommierten orthopädischen Krankenhauses Oskar-Helene-Heim, von 2000 bis 2004 der Zentralklinik Emil von Behring. Die Wurzeln der Stiftung reichen zurück ins Jahr 1905, als der Industrielle Oskar Pintsch gemeinsam mit seiner Ehefrau Helene Pintsch und mit Dr. Konrad Biesalski einen Verein gründete, dessen Ziel die Heilung, Ausbildung und Überwachung junger Menschen mit gesundheitlichem Handicap war.

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