Preis zur Förderung der Versorgungsforschung (DGOU)

Ausschreibung - Preis zur Förderung der Versorgungsforschung 2021

Ausschreibung 2021

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) schreibt für 2021 wieder ihren Preis zur Förderung der Versorgungsforschung in Orthopädie und Unfallchirurgie aus. Er wird alle zwei Jahre für herausragende abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten über diagnostische, anwendungstechnische oder klinische Neuerungen in diesem Bereich vergeben.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.

Die Bewerbung um den Versorgungsforschungspreis der DGOU erfolgt durch Einreichen einer wissenschaftlichen Arbeit. Diese kann im aktuellen oder dem der Einreichung vorangegangenen Kalenderjahr in einer anerkannten deutsch- oder fremdsprachigen wissenschaftlichen Zeitschrift oder in Buchform erschienen sein. Auch unveröffentlichte Manuskripte können eingereicht werden.

Nicht eingereicht werden können bereits anderweitig ausgezeichnete Arbeiten oder Arbeiten, die zu einem anderen Preiswettbewerb angemeldet wurden. Der oder die Verfasser der Arbeit haben schriftlich zu erklären, dass keine anderen Personen an der vorgelegten Arbeit mitgewirkt haben.

Die weiteren Bestimmungen sind in der Preissatzung auf der Website der DGOU veröffentlicht.

Die Bewerbungsunterlagen (kurzes Anschreiben mit oben genannter Erklärung, wissenschaftliche Arbeit, ausgefülltes Datenschutzformular) sind bis zum 31. Mai 2021 ausschließlich per E-Mail als PDF an die DGOU-Geschäftsstelle (preise@dgou.de) einzusenden.

Statuten - Preis zur Förderung der Versorgungsforschung

Statuten - Preis zur Förderung der Versorgungsforschung

(Statuten vom 9. September 2010, mit Überarbeitung 2019)

  1. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) hat am 09.09.2010 beschlossen, einen Preis zur Versorgungsforschung zu stiften.

  2. Der Preis dient der Förderung der Versorgungsforschung in Orthopädie und Unfallchirurgie. Er kann für herausragende, abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten über diagnostische, anwendungstechnische oder klinische Neuerungen in diesem Bereich vergeben werden.

  3. Der Preis ist mit 5.000 € (in Worten: fünftausend) dotiert. Er soll alle zwei Jahre ab 2011 vergeben werden. Der Preisträger erhält eine Urkunde, die vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und vom Vorsitzenden des Preisrichterkollegiums unterzeichnet ist.

  4. Der Preis wird zur Versorgungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. an Forscher des In- und Auslandes verliehen. Der Versorgungsforschungspreis kann geteilt werden, wenn dies von der Mehrheit des Preisrichterkollegiums beschlossen wird.

  5. Die Bewerbung um den Versorgungsforschungspreis der DGOU erfolgt durch Einreichen einer wissenschaftlichen Arbeit. Diese kann in dem der Preisverleihung vorangehenden Kalenderjahr in einer anerkannten deutsch- oder fremdsprachigen wissenschaftlichen Zeitschrift oder in Buchform er- schienen sein. Auch unveröffentlichte Manuskripte können eingereicht werden.

  6. Anderweitig bereits ausgezeichnete Arbeiten oder Arbeiten, die zu einem anderen Preiswettbewerb angemeldet wurden, können nicht eingereicht werden. Der oder die Verfasser der Arbeit haben schriftlich zu erklären, dass andere Personen an der vorgelegten Arbeit nicht mitgewirkt haben.

  7. Die Bewerbung um den Versorgungsforschungspreis der DGOU ist an den Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU), ausschließlich per E-Mail an preise@dgou.de einzusenden.

  8. Die Ausschreibung des Versorgungsforschungspreises der DGOU erfolgt auf der Website der DGOU, in den „Mitteilungen und Nachrichten“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (DGU), in den „Orthopädischen Nachrichten“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC) sowie in den Zeitschriften „Der Orthopäde“, „Der Unfallchirurg“ und in „Orthopädie und Unfallchirurgie“.
    Der Schlusstermin für die Bewerbung ist erstmals der 31.05.2011, danach der 31.05. jedes ungeraden Jahres und wird in der Ausschreibung genannt. Der Eingang der eingereichten Arbeiten beim Generalsekretär der DGOU wird schriftlich bestätigt.

  9. Die eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten werden von einem Preisrichterkollegium geprüft und gewertet. Das Preisrichterkollegium besteht aus fünf Mitgliedern:
    1. Dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) für das Jahr der Preisverleihung, in seiner Vertretung dem 1. Vizepräsidenten;
    2. Dem Leiter des Wissenschaftsausschusses der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU), in seiner Vertretung dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Wissenschaftsausschusses;
    3. Dem Generalsekretär der DGOU als ständiges Mitglied oder ein von ihm ernannter Vertreter;
    4. Einem anerkannten Orthopäden auf Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes der DGOU;
    5. Einem anerkannten Unfallchirurgen auf Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes der DGOU;
    Der Vorsitzende des Preisrichterkollegiums ist der Vertreter des Wissenschaftsausschusses der DGOU.

  10. Jeder Preisrichter erhält je ein Exemplar der für den Versorgungsforschungspreis der DGOU eingereichten Arbeiten.
    Das Preisrichterkollegium fasst seine Beschlüsse in der Regel im Umlaufverfahren schriftlich mit einfacher Mehrheit. Jeder Preisrichter hat spätestens 6 Wochen vor dem Verleihungstermin seine Beurteilung dem Vorsitzenden des Preisrichterkollegiums schriftlich mitzuteilen.
    Das Preisrichterkollegium entscheidet mit einfacher Mehrheit.
    Der Preis kann geteilt werden, auch hierfür entscheidet das Preisrichterkollegium mit einfacher Mehrheit.
    Der Vorsitzende des Preisrichterkollegiums teilt spätestens 4 Wochen vor der Preisverleihung dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) in schriftlicher Form die Begründung für die Preiszuerkennung mit.
    Die Mitwirkung im Preisrichterkollegium ist ehrenamtlich.

  11. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Preisträgersitzung der Jahrestagung der Deutschen Ge- sellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. durch deren Präsidenten. Die Begründung für die Zuerkennung des Preises wird verlesen.
    Der Preisträger ist spätestens zwei Wochen vor der Preisverleihung durch den Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie zu benachrichtigen.
    Die Entscheidung des Preisrichterkollegiums über die Auswahl des bzw. der Preisträger des Versorgungsforschungspreises der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie ist endgültig, der Rechtsweg ausgeschlossen.

  12. Der Preis kann zukünftig auf Beschluss der DGOU mit dem Namen eines klinischen Forschers versehen werden, der sich in der Versorgungsforschung innerhalb der Orthopädie und / oder Unfallchirurgie sehr verdient gemacht hat.
Preisträger - Preis zur Förderung der Versorgungsforschung

Preis zur Förderung der Versorgungsforschung (DGOU) - Preisträger

2019 PD Dr. Thomas GROSS, Dr. Philipp BRAKEN, Felix AMSLER
"Simple modification of trauma mechanism alarm criteria published for the TraumaNetwork DGU® may significantly improve overtriage – a cross sectional study"
Aarau und Basel, Schweiz EURO
2017 Prof. Dr. Jörg LÜTZNER (als Vertreter für das Projekt EKIT)
Indikationskriterien für den endoprothetischen Gelenkersatz bei Gonarthrose
Dresden 5.000
EURO
2015 Dr. Martin WEßLING
„Ergebnisqualität in der Revisionsendoprothetik: Eine Analyse von Routinedaten mit dem Vergleich zur externen Qualitätssicherung"
Volmarstein

5.000 EURO

2013 PD Dr. CHristopher NIEDHART
„Signifikante Reduktion von Krankenhauseinweisungen aufgrund osteoporoseassoziierter Frakturen durch intensivierte multimodale Therapie - Ergebnisse der Integrierten Versorgung Osteoporose Nordrhein"
Heinsberg

5.000 EURO

2011 PD Dr. Thomas GROSS
„Factors associated with reduced longer-term capacity to work in patients following polytrauma – A Swiss trauma center experience."
Aarau, Schweiz

5.000 EURO

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