Die DGOOC vergibt als Auszeichnung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten des Fachgebietes eine Reihe von hier aufgeführten Preisen. Unter anderem fördert sie damit die Wissenschaft und Forschung.

Preis f. orthop.-klinische Forschung

Ausschreibung - Preis für klinisch-orthopädische Forschung 2018

Ausschreibung 2018

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. verleiht alle zwei Jahre den Preis für klinisch-orthopädische Forschung (ehemals Konrad-Biesalski Preis).

Er soll der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen und eine Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der klinisch-orthopädischen Forschung sein.

Die beste wissenschaftliche Arbeit aus klinisch-orthopädischer Forschung wird mit
€ 10.000 prämiert und anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. auf dem Deutschen Kongress Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) überreicht.

Bewertet werden:

  • die Originalität der Arbeit
  • die Methodik, die Klarheit der Darstellung und das Ziel der Arbeit, insbesondere welche Bedeutung die Arbeit für die klinisch-orthopädische Forschung hat
  • der wissenschaftliche Wert der Arbeit
  • die Berücksichtigung der einschlägigen deutschen und internationalen Literatur.

Die Arbeit darf in den, dem Jahre der Einreichung vorangegangenen, zwei Kalenderjahren in einer anerkannten deutschen oder fremdsprachigen Zeitschrift oder als selbständige Veröffentlichung in Buchform erschienen oder in der gleichen Zeit in einem Manuskript niedergelegt sein.

Die Arbeit ist der Bewerbung beizulegen. Eine bereits mit einem anderen Preis ausgezeichnete Arbeit darf nicht eingereicht werden. Wurde die Arbeit bereits zu einer anderen Bewerbung eingereicht, ohne ausgezeichnet worden zu sein, so ist dies vom Einsender mit genauen Angaben zu vermerken.

Eine eingereichte Preisarbeit darf nicht gleichzeitig für die Bewerbung um einen anderen wissenschaftlichen Preis eingereicht werden.

Die Bewerbung mit der wissenschaftlichen Arbeit ist ausschließlich per Mail bis zum 30.06.2018 bei der

Geschäftsstelle der
Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. unter
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

einzureichen, welche die Arbeit den Mitgliedern der Preiskommission zustellt.

Statuten des Preises für klinisch-orthopädische Forschung

(ehemals Konrad-BIESALSKI Preis) der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. verleiht alle zwei Jahre den Preis für klinisch-orthopädische Forschung. Er soll der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen und eine Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der klinisch-orthopädischen Forschung sein.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und der besten wissenschaftlichen Arbeit aus klinisch-orthopädischer Forschung zuerkannt. Er ist mit einer Geldprämie von € 10.000,00 ausgestattet und wird anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. auf dem Deutschen Kongress Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) überreicht.

Bewerbung

Die Arbeit darf in den, dem Jahre der Einreichung vorangegangenen, zwei Kalenderjahren in einer anerkannten deutschen oder fremdsprachigen Zeitschrift oder als selbständige Veröffentlichung in Buchform erschienen oder in der gleichen Zeit in einem Manuskript niedergelegt sein.

Die Arbeit ist der Bewerbung beizulegen. Eine bereits mit einem anderen Preis ausgezeichnete Arbeit darf nicht eingereicht werden. Wurde die Arbeit bereits zu einer anderen Bewerbung eingereicht, ohne ausgezeichnet worden zu sein, so ist dies vom Einsender mit genauen Angaben zu vermerken.

Eine eingereichte Preisarbeit darf nicht gleichzeitig für die Bewerbung um einen anderen wissenschaftlichen Preis eingereicht werden.

Die Bewerbung mit der wissenschaftlichen Arbeit ist aller zwei Jahre  ausschließlich per Mail  bis zum 30.06. bei der

Geschäftsstelle der
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. unter
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

einzureichen, welche die Arbeit den Mitgliedern der Preiskommission zustellt.

Benotung

Die Preiskommission setzt sich aus 5 Mitgliedern zusammen. Ein Mitglied der Kommission wird als federführendes Mitglied der Kommission bestimmt. Liegt eine Bewerbung aus einer Klinik oder Abteilung eines Kommissionsmitgliedes vor, so scheidet das entsprechende Kommissionsmitglied aus der Kommission aus und kann durch ein anderes Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. ersetzt werden.

Die Kommission prüft die Arbeit nach folgenden Kriterien:

  1. Originalität der Arbeit
  2. Methodik, Klarheit der Darstellung und Ziel der Arbeit, insbesondere welche Bedeutung die Arbeit für die klinisch-orthopädische Forschung hat.
  3. Wissenschaftlicher Wert der Arbeit
  4. Berücksichtigung der einschlägigen deutschen und internationalen Literatur.

Für die Kriterien A-D wird eine Benotung von 1 bis 4 gewählt, wobei 1 - sehr gut, 2 - gut, 3 - befriedigend und 4 - ungenügend bedeuten. Die Addition der Mittelwerte der von den fünf Gutachtern der Kommission gegebenen Zensuren ergibt eine Zahl, aus der die Rangfolge der bewerteten Arbeit hervorgehen soll.

Der Bewerber mit der niedrigsten Punktzahl wird Preisträger. Bei Punktgleichheit kann der Preis geteilt werden.

Über die Verleihung des Preises entscheidet der Vorstand der DGOOC mit einfacher Mehrheit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verleihung wird anlässlich der Jahrestagung durch den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. erfolgen. Ein Exemplar der preisgekrönten Arbeit bleibt im Archiv der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V.

Einer der Stifter: [Prof. Dr. Dr. h. c. Peter B., em. o. Prof. für Sprach- und Stimmheilkunde,
Mainz, *16.12.1905 †30.08.2001]

Preisträger - Preis für klinisch-orthopädische Forschung

Erste Ausschreibung 1971. Die Verleihung des Konrad-Biesalski-Preises erfolgt alle 2 Jahre. Ab 2014 Namensänderung auf Preis für klinisch-orthopädische Forschung.

1971 nicht verliehen    
1973 Dr. med. René BAUMGARTNER
Beinamputation und Prothesenversorgung bei arteriellen Durchblutungsstörungen
Zürich 3.000,- DM
1975 Dr. med. Bernhard TILLMANN
Beitrag zur funktionellen Morphologie der Gelenkflächen. Dargestellt am Beispiel des menschlichen
Hüft- und Ellenbogengelenkes
Köln  
1977 Dr. Ing. Manfred NIETERT
Untersuchungen zur Kinematik des menschlichen Kniegelenkes im Hinblick auf ihre Approximation in der Prothetik
Berlin  
1979 PD Dr. med. Margret FELDKAMP
Ganganalyse bei Kindern mit cerebralparetischen Bewegungsstörungen
Münster  
1981 nicht verliehen    
1983 Dr. med. Hans Joachim HEHNE
Das Patello-Femoral-Gelenk - Funktionelle Anatomie - Biomechanik - Chondromalacie und operative Therapie
Freiburg 5.000,- DM
  PD Dr. med. Helmut BLÜMLEIN
Untersuchungen über die Biomechanik des Bewegungsablaufs von gesunden Probanden auf Rollgehbahn und auf der freien Laufstrecke sowie von Gonarthrosepatienten vor und nach der Implantation von Kniegelenksendoprothesen unter Anwendung eines online Messdatenerfassungssystems
Ebensfeld  
1985 Dr. med. Dr. rer. nat. Günter SCHUMPE
Zur Biomechanik des Kniegelenkes
Bonn  
1987 nicht verliehen    
1989 nicht verliehen    
1990 Dr. Ing. Hilaire A. C. JACOB
Biomechanics of the Forefoot
Zürich/CH  
1992 PD Dr. med. Joachim GRIFKA
Sonographische Stabilitätsdiagnostik des Kniegelenkes
Bochum  
1994 PD Dr. med. Hans Henning WETZ
Zur Definition und Bedeutung des dreidimensionalen Verlaufs der Drehachsen des menschlichen Kniegelenks für die Technische Orthopädie unter besonderer Berücksichtigung der topographischen und funktionellen Anatomie
Zürich/CH  
1996 Dr. med. Adriano MURRI
Die orthopädie-schuhtechnische Versorgung des schweren funktionellen spastischen Spitzfußes bei cerebralen Bewegungsstörungen - eine ganganalytische Untersuchung
Stolzalpe 10.000,- DM
1998 PD Dr. med. Karl-Dieter HELLER
Skoliose bei DUCHENNE-Muskeldystrophie
Aachen  
2000 PD Dr. Jürgen FORST
Bedeutung orthopädisch-operativer Behandlungsmaßnahmen an der unteren Extremität für den Verlauf der DUCHENNE-Muskeldystrophie - offene prospektive 10-Jahresstudie
Aachen  
2002 PD Dr. Andrea MEURER
Elektromyographie und Goniometrie der menschlichen Gehbewegungen
Mainz 5.000,- €
2004 PD Dr. Klaus BIRNBAUM
Der Tractus iliotibialis und seine Relevanz für die Biomechanik des Hüftgelenkes
Aachen 5.000,- €
2006 PD Dr. Robert RÖDL
Extremitätenerhaltende Tumorchirurgie
Münster  
2008 Dipl. Ing. Rüdiger RUPP
Die motorische Rehabilitation von Querschnittgelähmten mittels Elektrostimulation – Ein integratives Konzept für die Kontrolle von Therapie und funktioneller Restitution
Heidelberg 5.000,- €
2010 PD Dr. med. Arne MÜLLER
Beurteilung der femoralen und periacetabulären spondiösen und kortikalen Knochendichte nach Hüftendoprothesen Implantation in-vivo mittels Computertomographie-gestützter Osteodensitometrie
Erlangen 5.000,- €
2012
Prof. Dr. med. Wolfgang LEHMANN
Biomechanische Untersuchungen zu peri- und interprothetischen Frakturen am Femur
Hamburg
10.000,- €

2014

PD Dr. med. Thoralf LIEBS
The significance of an asymmetric extension gap on routine radiographs after total knee replacement: A new sign and its clinical significance
 Kiel  10.000,- €
2016 Dr. med. Dr. Ing. Martin ZENS
Kapazitive Polydimethylsiloxansensoren für biomechanische Anwendungen
Augsburg  10.000,- €
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