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Lesetipp OUMN
Welche Gedanken zur Zukunft von Patientenversorgung und Klinikalltag machen sich diejenigen, die gerade erst in ihre medizinische Karriere starten? Die YOUngsters als studentische Vertretung des Jungen Forums O und U setzen sich in der aktuellen Ausgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten (OUMN) mit den Entwicklungen auseinander, die sich schon heute in der Medizin abzeichnen und zeigen ein hoffnungsvolles Bild vom „Krankenhaus der Zukunft“. Neben der Patientenversorgung an sich spielen in dieser Vision Themen wie eine verbesserte Kommunikation, eine gesunde Arbeitsatmosphäre und – wenn es um die Zukunft geht unabkömmlich – Digitalisierung und Technisierung eine wichtige Rolle.

Orthopädische Einlage wird an Fuss angepasst.

Stellungnahme
Mehrere medizinische Fachgesellschaften, darunter auch die DGOU und die DGOOC, warnen in einer gemeinsamen Stellungnahme davor, dass Fußabdrücke von Patienten selbst gemacht werden, denn das kann den Behandlungserfolg gefährden. Kritik ruft dabei ein Vertrag der Krankenkasse BARMER mit einem industriellen Anbieter orthopädischer Einlagenversorgung hervor. Dieser erlaubt Versicherten die Online-Bestellung von Einlagen ohne Erstellung eines Abdrucks und Anpassung der Einlagen durch fachliches Personal. „Die individuelle und fachlich versierte Betreuung durch Arzt und Orthopädie(schuh)techniker ist bei der Versorgung mit Hilfsmitteln zwingend erforderlich. Dies gilt auch und insbesondere bei der Versorgung von Fußproblemen mit Einlagen“, heißt es dazu in der Stellungnahme.

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Weiterbildung
Zur Unterstützung von Ärzten und Ärztinnen in der Weiterbildung hat das Junge Forum Orthopädie und Unfallchirurgie gemeinsam mit dem Thieme-Verlag eine „Playlistsammlung“ auf der medizinischen Wissensplattform eRef entwickelt. Diese bündelt in Leselisten alle Fachinformationen, die für die Weiterbildung zum Facharzt relevant sind. Im Interview berichtet Marit Herbolzheimer, Leiterin der Sektion Weiterbildung des Jungen Forums von der Entwicklung des Curriculums und davon, auf welche Neuerungen sich Nutzer in der nächsten Zeit freuen können.

Lernsituation mit Arzt und Studentin und Student und

Weiterbildung: ZWB Infektiologie
Dass Chirurginnen und Chirurgen aufgrund der föderalen Regelungen in einem Großteil der Bundesländer keinen Zugang zur Zusatzweiterbildung Infektiologie haben, ist ein lang bestehendes Problem. Mit nur wenigen Ausnahmen war dieser bisher den Internisten und Pädiatern vorbehalten. Auf dem Deutschen Ärztetag (DÄT) im Mai 2021 wurde im Zuge der Einführung eines neuen Facharztes Innere Medizin und Infektiologie die bestehende Zusatzweiterbildung Infektiologie erneut geändert. Mit einem jetzt abgespeckten, aber dennoch sehr anspruchsvollen Curriculum können auch andere Fachgebiete die Weiterbildung aufnehmen.

Beinamputierter mit Prothese sitzt auf Steintreppe

Info-App für Menschen mit Amputation
Die Liste der Fragen für ein Leben nach einer Amputation ist groß. Den Betroffenen geht es dabei nicht nur um therapeutische und medizinische Themen, sondern vor allem um die Bewältigung des Alltags. Gemeinsam mit dem Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) entwickelte die Düsseldorfer Routine Health GmbH daher die App „Amputation – was nun?“, die von Amputation betroffenen Menschen einfache, schnell umsetzbare Antworten auf Fragen zur allgemeinen Lebenssituation gibt.

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Lesetipp OUMN
Online-Tagungen werden im Verlauf der COVID-19-Pandemie allmählich zur Gewohnheit. Dies schlägt sich in den weiter eintreffenden Veranstaltungs-Ankündigungen als auch in den rückblickenden Kongressberichten der letzten Monate wieder. Dass diese Veranstaltungen allerdings nicht einem immer gleichen Schema folgen müssen, hat jüngst der Digital-Kongress der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) gezeigt. Trotz der physischen Distanz haben es die Kongressveranstalter geschafft, adult tätige Fachärzte mit Kinder- und Jugendmedizinern zusammen diskutieren zu lassen und verschiedenste Themenfelder aus O und U gleichermaßen aus pädiatrischer wie aus nicht-pädiatrischer Sicht zu beleuchten. In der aktuellen Ausgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten (OUMN) stellen die ausrichtenden Kongresspräsidenten ihr interessantes Konzept dar und geben einen Einblick, wie dies unter den 1200 Kongressteilnehmern angenommen wurde.

Gebührenrechnung am Schreibtisch und PC

Verbändegespräch zur Gebührenordnung
In einem Verbändegespräch der Bundesärztekammer am 14. April 2021 wurde der aktuelle Stand der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) thematisiert. Inzwischen liegt ein neuer Leistungskatalog aus ärztlicher Sicht vor, der mit einem Preisanstieg von 6,5 Prozent allerdings etwas über dem mit dem Verband der Privaten Krankenkassen (PKV) vereinbarten Volumen liegt. Dennoch ist durch großen Einsatz und umfangreiche Arbeit der beteiligten Verbände ein detaillierter Leistungskatalog entstanden, der Politik und Öffentlichkeit vorgestellt sowie mit dem PKV-Verband abgestimmt werden kann.

Logo der AE

Jahreskongress und Jubiläum
Die Sektion Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Passend dazu findet der Jahreskongress der AE am 24. und 25. September an ihrem Gründungsort Regensburg statt, der anlässlich des Jubiläums mit einem vielfältigen Programm den Bogen zwischen Tradition und Innovation schlägt. Um nach der langen Corona-Phase wieder unmittelbare Diskussion und persönlichen Austausch zu ermöglichen, ist der Kongress als Präsenzveranstaltung vorgesehen.

Grafiktext: „Heinz-Mittelmeier-Forschungspreis“

Frist: 31.07.2021
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC) verleiht in diesem Jahr wieder den Heinz-Mittelmeier-Forschungspreis für Anwendungen von keramischen Implantaten in der Endoprothetik. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Firma CeramTec gestiftet. Die Verleihung des Preises findet jährlich auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) statt. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2021 eingereicht werden.

Grafiktext: „Themistocles-Gluck-Preis“

Frist: 31.07.2021
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) verleiht in diesem Jahr wieder den Themistocles-Gluck-Preis für wissenschaftliche Arbeiten, die Innovationen in der Endoprothetik beschreiben. Die Auszeichnung wird für diagnostische oder anwendungstechnische Ideen vergeben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) verliehen. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2021 eingereicht werden.

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