COVID-19-Spezial

Die Ausbreitung des Coronavirus sowie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betreffen derzeit fast alle Aspekte des Lebens und stellen die Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Auch die Orthopädie und Unfallchirurgie sieht sich mit neuen, dringenden Fragen konfrontiert. Auf dieser COVID-19-Themenseite gibt die DGOU einen Überblick über die wichtigsten Infos und Veröffentlichungen aus O und U.

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Corona Infos

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Die COVID-19-Pandemie führt aktuell zu tiefgreifenden Veränderungen und Einschränkungen in der ganzen Welt. Im Rahmen des erhöhten Bedarfs an medizinischer Kapazität gab es eine Vielzahl von Einschränkungen der gesamten Medizin unabhängig von der Fachrichtung. Diese sind auch in der Orthopädie und Unfallchirurgie deutlich spürbar. Behandlungspflichtige Erkrankungen und Verletzung in diesem Fachgebiet treten jedoch, unabhängig von SARS-CoV-2, weiterhin auf und müssen sowohl ambulant, als auch stationär versorgt werden. Um zu evaluieren, wie stark die Auswirkungen der aktuell bestehenden Regulation auf die Ausübung in O und U sind, führen die Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsklinik Bonn und das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMC) der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit Unterstützung der DGOU und des BVOU eine Umfrage durch.

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Covid-19 Livestream

Regelmäßiges Update der „Zahlen und Fakten“ zur Corona Epidemie für Ärzte
Die Covid-19-Epidemie stellt Ärzte und ärztliches Fachpersonal vor immense Aufgaben: Intensivmedizinische Behandlungen, Identifikation von Covid-19-Patienten, Quarantäne – nicht zuletzt aber auch vor die Herausforderung, sich selbst und die eigenen Mitarbeiter zu schützen und die Praxis bzw. Klinik entsprechend der geltenden Vorschriften zu reinigen und zu desinfizieren.

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Corona Infos

Dringliche Operationen
Die aktuelle Pandemie ändert den klinischen Alltag aller Ärzte und deren Mitarbeiter. Auch in der Orthopädie und Unfallchirurgie wird gerade alles getan, um die medizinische Versorgung von Corona-Patienten sicherzustellen. Wie verläuft derzeit die Behandlung von Arbeitsunfallopfern? Welche Operationen gelten als dringlich, welche können verschoben werden? Um die Krankenhäuser bei den alltäglichen Abläufen zu unterstützen, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Empfehlungen für den Umgang mit Unfallverletzten und dringlichen OP-Indikationen zusammengestellt.

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Nicht-sterile OP-Sets

Verhandlungserfolg
Nicht-sterile OP-Sets dürfen auch weiterhin in der Klinik verwendet werden. Das geht aus einem aktuellen Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor, das nach erfolgreichen Gesprächen mit Vertretern der DGOU verfasst wurde. Hintergrund ist die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Sie sieht vor, dass für eine bessere Rückverfolgung alle Medizinprodukte, auch Kleinteile wie Platten, Schrauben und Marknägel, in Einwegmaterialien verschweißt angeboten werden, um sie mit einem entsprechenden Label kennzeichnen zu können. Orthopäden und Unfallchirurgen kritisieren diese Neuregelung, da mit der Einzelverpackung OP-Zeiten verlängert und Ressourcen verschwendet würden. DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig hat neben DGOU-Präsident Prof. Dr. Dieter C. Wirtz die Verhandlungen mit dem BMG geführt und fasst in einem Interview die wichtigsten Fakten zur MDR und zu den Kritikpunkten zusammen.

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Paragraph Zeichen

Arbeitsrecht
In der Corona-Krise stellen sich auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Krankenhäusern viele Fragen rund um die Behandlung von Covid-19-Erkrankten, zu Urlaub oder zu Kurzarbeit. Die Rechtsanwälte Norbert H. Müller und Marc Rumpenhorst der Kanzlei Klostermann, Schmidt, Monstadt, Eisbrecher aus Bochum haben die wichtigsten Fakten zu diesem Thema zusammengefasst.

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DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig

Kliniken im Ausnahmezustand
Orthopäden und Unfallchirurgen in der Klinik haben nahezu alle elektiven Eingriffe eingestellt. Die Krankenhäuser haben umgerüstet und bereiten sich auf die angekündigte Welle mit einer hohen Anzahl von Corona-Patienten vor: Intensivkapazitäten sind aufgestockt, Personal umorganisiert und Schutzausrüstung besorgt. Das kostet Geld. Daher hat das Bundesministerium für Gesundheit Hilfe für eine Krisenfinanzierung zugesagt und ein Krankenhausentlastungsgesetz auf den Weg gebracht. DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig bewertet den aktuellen Kabinettsbeschluss vom 23. März 2020 und erklärt, warum diese gesetzlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise unerlässlich sind.

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Corona: Termine abgesagt!

Termine
Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden zahlreiche aktuelle Veranstaltungen wie Kongresse, Tagungen, Fortbildungs- und Weiterbildungskurse abgesagt oder verschoben. Auch der Deutsche Chirurgen Kongress 2020 (DCK 2020) kann nicht wie geplant vom 21. bis zum 24. April 2020 stattfinden – gleiches gilt für die Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) vom 30. April bis zum 2. Mai 2020. Aktuelle Informationen gibt es auf den jeweiligen Websites der Veranstalter. Darüber hinaus listet die gemeinsame Akademie für Orthopädie und Unfallchirurgie (AOUC) der DGOU und des BVOU unter www.aouc.de alle bekannten Hinweise zu Terminabsagen oder -verschiebungen.

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