Empfehlungen zur Nachbehandlung von Trauma-Patienten

Qualität und Sicherheit
Wie können Patienten nach Operationen und Verletzungen bestmöglich behandelt werden, so dass sie frühzeitig wieder am sozialen und beruflichen Leben teilhaben können? Die Nachbehandlungsempfehlungen der Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) geben Antworten, systematisiert nach betroffenen Körperregionen. Die vierte, aktualisierte Auflage der Empfehlungen steht ab sofort online zum Download bereit. Ergänzend dazu gibt es nun erstmals auch ein Mini-Booklet für die Kitteltasche, in dem Definitionen von Reha-relevanten Begriffen übersichtlich dargestellt sind.

Die Nachbehandlungsempfehlungen, die sich auf die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis stützen, erleichtern Medizinern die Auswahl der richtigen Behandlung zum richtigen Zeitpunkt. Jedes Krankheitsbild wird mit den entsprechenden Empfehlungen samt Stabilitätsgraden, Therapiezielen und -maßnahmen übersichtlich auf einer Seite dargestellt. So können einzelne Empfehlungen je nach Bedarf auch ausgedruckt werden, um sie Arztbriefen hinzuzufügen oder Patienten zur Orientierung über den weiteren Behandlungsweg an die Hand zu geben. Da zusätzlich auch die Zeiträume definiert sind, in denen der Patient einen bestimmten Stabilitätsgrad erreicht haben muss, können Ärzte frühzeitig Abweichungen vom regulären Heilungsprozess erkennen und zeitgerecht darauf reagieren.

Nachbehandlungsempfehlungen 2018 Booklet FBErgänzend zur vierten Auflage der Nachbehandlungsempfehlungen gibt es jetzt erstmals auch ein Booklet mit Definitionen Reha-relevanter Begriffe © M. Hauk / DGOUBooklet für die Kitteltasche
Zur neuen Auflage der Nachbehandlungsempfehlungen ist jetzt erstmals auch ein foliertes Booklet im praktischen Kitteltaschenformat erschienen, das Übersicht und Taschenmerker zugleich ist. Auf 8 Seiten sind Definitionen von rehabilitationsrelevanten Begriffen auf einen Blick dargestellt, wie beispielsweise zu Stabilitätsgraden, zu Belastungsstufen des Gehens oder zur Unterscheidung von Mobilisation, Mobilisierung und Aktivierung. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Begriffe und ihre Definitionen zu einer gemeinsamen Sprache aller zu machen, die an der Behandlung von Patienten beteiligt sind: Orthopäden, Unfallchirurgen und Physiotherapeuten“, sagt Dr. Hartmut Bork, Leiter der DGOU-Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie. „Ziel ist es, dass alle Behandelnden diese Begriffe gleichwertig verstehen. Dadurch wird die Qualität der Therapieprozesse erheblich optimiert.“

  • Die kostenfreien Booklets sind als Einzelexemplare gegen einen selbstadressierten und mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlag bestellbar bei Reha Assist Deutschland, z. H. Markus Gawlik, Warener Str. 1, 12683 Berlin, Stichwort „Booklet NBE“.
  • Auch Sammelbestellungen sind möglich. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Nachbehandlungsempfehlungen sollen weiterhin kontinuierlich angepasst und ergänzt werden. Anmerkungen und Anregungen nehmen die Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailAutoren gern entgegen.

Quelle: DGOU-Website

Weiterführende Informationen:

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