ukrainische Farben

Ukraine-Krieg
Krieg und Flucht bringen Leid über die Menschen in der Ukraine. Auch Zivilisten geraten unter Beschuss, selbst Krankenhäuser und Schulen sind betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz leistet humanitäre Hilfe vor Ort, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) möchte dabei unterstützen. In dieser Sache und mit der Bitte um Spenden wenden sich daher die Präsidenten der Fachgesellschaft Prof. Dr. Benedikt Friemert und Prof. Dr. Andreas Halder an die Mitglieder von DGOU, DGU und DGOOC.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

was wir nicht mehr für möglich gehalten haben, ist nun doch Realität geworden. Es ist Krieg in Europa! Neben den militärischen Zielen sind es jetzt auch Patienten in Krankenhäusern und Kinder in Schulen, die im Ukraine-Krieg unter Beschuss geraten. Nachdem der russische Angriff auf militärische Ziele nicht den gewünschten, schnellen Sieg erbrachte, wird er nun auch gegen die Zivilbevölkerung geführt, um den Widerstand zu brechen. Laut UN wurden in der ersten Kriegswoche 1.207 Zivilisten verletzt oder getötet, darunter 27 tote und 42 verletzte Mädchen und Jungen. Dies geschieht direkt an der Grenze unseres Nachbarlandes Polen, auch uns hätte es treffen können. Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab, bis heute sind laut Bundesinnenministerium mehr als 80.000 Menschen (Stand 9. März 2022) in Deutschland angekommen. Unsere Hilfe wird dringend benötigt.

Natürlich werden wir uns als deutsche Orthopäden und Unfallchirurgen aktiv an der Versorgung der Verwundeten und der Flüchtlinge beteiligen. Deshalb bitten wir Sie im Namen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie um eine Spende an das Deutsche Rote Kreuz, das schon jetzt humanitäre Hilfe direkt in der Ukraine leistet.

Das Spendenkonto finden Sie nachstehend:

https://www.drk.de/ppc/nothilfe-ukraine

Als Präsidenten unserer Gesellschaft war es uns ein Bedürfnis, Geld und Sachspenden zu leisten und wir würden uns freuen, wenn Sie auch dabei wären.

Ihre
Prof. Dr. Andreas Halder, Prof. Dr. Benedikt Friemert

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