Die Teilnehmer der Aktion

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie
Die Präsidenten des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) setzen sich im Namen der Fachgesellschaften für mehr Lebensqualität in Berlin ein: Gemeinsam pflanzten sie im Regierungsviertel die erste von zehn Eichen, die Orthopäden und Unfallchirurgen der Stadt jedes Jahr spenden. Die Bäume haben zugleich eine symbolische Bedeutung: Wie das Muskel-Skelett-System müssen sie gepflegt werden, um gesund wachsen zu können.

„Einen Baum zu pflanzen ist ein anerkanntes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit. Besonders jetzt, da der Klimawandel ganz oben auf der gesellschaftlichen Agenda steht“, sagt DGOU-Präsident Prof. Dr. Paul Grützner und stößt den Spaten in den sandigen Boden vor dem Reichstagsgebäude. Denn in der gleichen Woche, in der Klimaaktivisten Berlins Straßen für den Autoverkehr sperren, pflanzen die Kongresspräsidenten am 10. Oktober 2019 im Vorfeld des DKOU eine Eiche direkt im Regierungsviertel. Es ist die erste von 10 Eichen, die sie in diesem Jahr der Stadt Berlin spenden und Auftakt der stadtweiten Herbstpflanzungen. Damit beteiligen sich Orthopäden und Unfallchirurgen bereits zum siebenten Mal an der Berliner Kampagne „Stadtbäume für Berlin“, die sich für mehr Stadtgrün stark macht.

Berlin ist eine grüne Stadt mit 440.000 Bäumen. Das sorgt für Lebensqualität, denn ein Stadtbaum liefert Atemluft, bietet Schatten und Windschutz und verschönert die Stadt. Durch Trockenheit, Sturm, aber auch Vandalismus gehen jedoch immer wieder Bäume ein und hinterlassen Lücken im Stadtbild. Um diese zu schließen, hat der Berliner Senat die Berliner Stadtbaumkampagne ins Leben gerufen. Die DGOU unterstützt die Spendenaktion bereits seit mehreren Jahren, da sie sich der Stadt mit Sitz ihrer Geschäftsstelle am Tiergarten sehr verbunden fühlt. Gleichzeitig hat für Orthopäden und Unfallchirurgen der junge Baum einen ganz besonderen symbolischen Wert, da er an eine Stütze gebunden ist und sich so nicht unter Zwang, sondern vielmehr unter sanftem Druck aufrichten soll. Das fachgerechte Pflanzen und Anwachsen eines Baumes könne als Sinnbild für das kindliche Wachstum gesehen werden. Für die Köperhaltung sind dabei Früherkennung, die Prävention und die Therapie bei Haltungsschäden besonders wichtig. So symbolisiert das Pflanzen, Stützen und Angießen eines jungen Baumes die ganzheitliche Versorgung der orthopädischen Patienten vom Kindes- bis zum Seniorenalter.

An der Pflanzaktion beteiligten sich: Prof. Dr. Paul A. Grützner (DGOU/DGU-Präsident), Prof. Dr. Carsten Perka (DGOOC-Präsident und stellv. DGOU-Präsident), Prof. Dr. Bernd Kladny (DGOU-Generalsekretär), Prof. Dr. Dietmar Pennig (DGU- und stellv. DGOU-Generalsekretär), Dr. Thomas Möller (BVOU-Kongresspräsident), Matthias Bauche, Vorstandsmitglied des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie.Technik (BIV-OT) sowie Klaus Wichert (Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz).

X

Right Click

No right click

Um die Website optimal gestalten und Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. > Zur Datenschutzerklärung