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Leitlinien

Anwenderversion zur S3-Osteoporose-Leitlinie bei der AWMF publiziert

Arzt erklärt älterer Patientin Röntgenbild
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Um die Diagnostik und Früherkennung von Risikopersonen zu verbessern, hat der Dachverband Osteologie (DVO) eine Anwenderversion zur Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und Männern ab dem 50. Lebensjahr“ veröffentlicht. Mit der neuen Leitlinie wurde die bisherige Bestimmung des Frakturrisikos verändert. Diese Erneuerung des Risikorechners erklärt auch Dr. Friederike Thomasius, Leiterin der DVO-Leitlinienkommission, in einem 11-minütigen Videobeitrag. Zusätzlich werden die Risikofaktoren beleuchtet und Patientengruppen benannt, die von einer Risikoabschätzung profitieren können.

Osteoporose ist eine multifaktorielle Volkserkrankung, die häufig bei älteren Frauen und Männern auftritt und zu Frakturen, unter anderem der Wirbelkörper, des Handgelenks oder des Oberschenkelhalses führen kann. Trotz der hohen Zahl an Betroffenen wird die Erkrankung in Deutschland aktuell in über 70 Prozent der Fälle nicht diagnostiziert und therapiert.

Mit der Anwenderversion der S3-Leitlinie soll das Erkennen von Risikopersonen verbessert werden. Als wesentliche Neuerung wird die Änderung der Therapieschwellenbestimmung hervorgehoben, die nun durch eine 3-Jahres-Vorhersage des Frakturrisikos erfolgt. So werden die Entscheidungen zur Diagnostik und Therapie vereinfacht.


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